Würzburg

Kritik an Politik: Kinder sind in Pandemie zu wenig beachtet worden

Eine Studie zeigt: Kinder und Jugendliche sind von der Politik in der Corona-Krise bislang ausschließlich als "Schüler" gesehen worden sind. Das hat Folgen.
Kinder ohne Geschwister oder Garten haben es laut Expertin Verena Delle Donne in der Corona-Krise am schwersten. 
Kinder ohne Geschwister oder Garten haben es laut Expertin Verena Delle Donne in der Corona-Krise am schwersten.  Foto: Symbolbild: Christian Beutler
Die Politik hat in der Corona-Krise Kinder und Jugendliche nahezu ausschließlich in ihrer Rolle als "Schüler“ gesehen. Als Menschen mit Bedürfnissen haben politische Entscheidungsträger die Minderjährigen kaum wahrgenommen. Zu diesem Schluss kommt die Studie des Forschungsverbunds "Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“ der Universitäten Hildesheim, Frankfurt und Bielefeld. Wenn Jugendliche außerhalb der Schülerrolle wahrgenommen worden seien, dann höchstens als  "Regelbrecher“, heißt es darin weiter.