Würzburg

Kritik: Lieber beim Greinbergknoten als bei Linie 6 sparen

Bündnis Verkehrswende und Grüne kritisieren die mögliche Verwendung der Straßenbahn-Sonderrücklage zur Sanierung des städtischen Haushalts.
Die Linie 6 fährt vor der Universität vorbei, hier in einem Animationsfilm der WVV.
Die Linie 6 fährt vor der Universität vorbei, hier in einem Animationsfilm der WVV. Foto: Screenshot MP
Um die von Kämmerer Robert Scheller prognostizierte Lücke im städtischen Haushalt zu decken, sollen vor Entnahme der Rücklagen erst einmal die Ausgaben für Straßenbauprojekte wie den geplanten Ausbau des Greinbergknotens gestrichen werden. Das fordern die Grünen, die Grüne Jugend und das Bündnis Verkehrswende Jetzt. Aufgrund der Corona-Pandemie rechnet Scheller mit einer Lücke von bis zu 45 Millionen Euro im Haushalt 2020 und wird im Herbst einen Nachtragshaushalt vorlegen.