Aub

Künftig donnerstags wieder Markttag in Aub

Künftig wieder einen Markttag in Aub etablieren ist ein Wunsch, den Bürgermeister Roman Menth dem Stadtrat in dessen jüngster Sitzung vortrug. Ab kommender Woche soll jeweils donnerstags von 14 bis 17 Uhr auf dem Auber Marktplatz wieder Markttreiben herrschen. Der Wochentag wurde in Anlehnung an die Tradition des ehemaligen Säulesmarktes so festgelegt. Dieser fand auch immer donnerstags statt.

Veranstaltet wird der "Äber Markt", der wöchentlich stattfinden und regionale Produkte verkaufen soll, von der Stadt Aub in Zusammenarbeit mit "Aub aktiv", der ehemaligen Fremdenverkehrs- und Gewerbegemeinschaft. Bisher haben sechs Anbieter ihre Teilnahme zugesagt. Ob sich der Markt auf Dauer etablieren kann, werde sich zeigen, um aber die Unterstützung durch die Stadt zu signalisieren, sollen zunächst in diesem Jahr von den Marktteilnehmern keine Standgebühren erhoben werden.

Einmütig gaben die Ratsmitglieder ihr Einverständnis, auf die Standgebühren zunächst zu verzichten. Wenn der Markt Zuspruch findet und gut läuft, wenn damit seitens der Stadt Aufwand verbunden ist, kann im nächsten Jahr über die Höhe der Standgebühren neu beraten werden.

Stadt fördert 365-Euro-Ticket

Auch die Stadt Aub fördert das 365-Euro-Ticket des Verkehrsverbundes Mainfranken für Schüler und Auszubildende. Neben dem Zuschuss des Landkreises von hundert Euro trägt die Stadt Aub den gleichen Anteil, sodass die Schüler und Auszubildende, die nicht mehr unter die Kostenfreiheit des Schulweges fallen, für eigene 165 Euro eine solche Jahresfahrkarte für den Verkehrsverbund kaufen können. Der finanzielle Aufwand der Stadt Aub liegt voraussichtlich bei 800 Euro im Jahr.

Ratsmitglied Karlheinz Krieger fand das Angebot gut, regte zugleich aber an, mit den Verkehrsverbünden auszuloten, ob solche Angebote auch auf die angrenzenden Regionen Baden-Württembergs und Mittelfrankens ausgeweitet werden können. Im Übrigen stimmte der Stadtrat dem Vertrag mit dem Kommunalunternehmen des Landkreises einstimmig zu. Der Vertrag läuft zunächst für ein Jahr.

Einsätze der Feuerwehren können nun kosten

Wie die übrigen Gemeinden im Verwaltungsgebiet wird künftig auch die Stadt Aub für einen Teil der Einsätze und Leistungen ihrer freiwilligen Feuerwehren Gebühren verlangen. Eine entsprechende Satzung beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung.

Anlass war ein entsprechender Wunsch der Kommandanten der drei Feuerwehren. Betroffen sind Einsätze, die über Hilfeleistungen in Notlagen wie beispielsweise bei Feuer, Personen- oder Tierrettung hinausgehen. Auch bei mutwillig ausgelösten Fehlalarmen können künftig Aufwendungen in Rechnung gestellt werden. Die Gebührensätze richten sich bei Einsatz der Feuerwehrfahrzeuge nach deren Tonnage, sind ansonsten je nach Art des benötigten Gerätes und des eingesetzten Personals gestaffelt.

Die Frage, wer denn entscheide, wie viele Personen eingesetzt werde, beantwortete Ratsmitglied Florian Menth mit dem Hinweis, dass bei Alarmierung meist nicht klar sei, wie viele Feuerwehrleute benötigt werden und deshalb alle ausrücken, die nach der Alarmierung gekommen sind.

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