Zellerau

Kulturerwachen im Keller Z87 mit "Künstler im Licht"

Projekt „Künstler im Licht“: Im Keller Z87 auf dem Bürgerbräugelände stellen Künstler mit Autismus aus. 
Foto: Uwe Dolata | Projekt „Künstler im Licht“: Im Keller Z87 auf dem Bürgerbräugelände stellen Künstler mit Autismus aus. 

Am vergangenen Wochenende startete der Kultur-Keller nach über einem halben Jahr wieder seinen Veranstaltungsbetrieb. Corona und die dementsprechenden Öffnungsverbote hatten eine Zwangspause beschert. Die Würzburger Bluesband "Mucho Mojo" heizte als erste wieder die Stimmung an und vertrieb die dunklen Wolken im wahrsten Sinne des Wortes. Danach legte Nils Hübenbecker am Piano mit seinem Drummer Julian Lepore noch eine Schippe obendrauf. Mit anderen Worten: Die Live-Musik ist wieder da und die nächsten Termine sind bereits in Vorbereitung, so die Pressemitteilung des Kellers Z87.

Zum Wochenende folgt die Ausstellung „Künstler im Licht“ mit Werken von Künstlern mit Autismus aus der Region Würzburg. Durch das Projekt „Künstler im Licht“ ermöglicht der Förderverein der Stiftung „Menschen und Autismus“ diesen Künstlerinnen und Künstlern, zusammen mit nichtbehinderten Künstlern gemeinsam zu malen. In dieser Begegnung entwickelt sich eine äußerst spezifische Beziehung, die erst die Grundlage dafür schafft, dass die Kunstwerke in dieser Form entstehen können. 

Vernissage ist am Freitag, 18. Juni, um 18.45 Uhr im Keller Z87, Bürgerbräu-Kreativareal, Frankfurter Straße 87, 97082 Würzburg. 

Kulturelle Vielfalt der Stadt ausbauen

Die KellerZ87-Genossenschaft arbeitet nicht gewinnorientiert, sondern möchte Würzburg eine Fläche bieten, um die kulturelle Vielfalt der Stadt auszubauen. Künstlerinnen und Künstlern aller Genres, die noch keine große Halle füllen können, soll eine Bühne geboten werden.

„Die nahe Vergangenheit hat uns bewiesen, dass gerade in Krisenzeiten die Kultur Menschen verbindet“, macht Uwe Dolata, Mitbegründer des Kellers, in der Mitteilung deutlich: „Erst kurz am Start und gleich dem Katastrophenfall unterlegen, konnten wir keine Rücklagen bilden. Wir benötigen dringend noch eine Hand voll Mäzene, die uns unterstützen und durch ihre Einlage Eigentümer der Kultstätte werden. Müssten wir die 380 Quadratmeter für 199 zugelassene Besucher mieten, wären wir am Ende, ohne richtig begonnen zu haben“, erläutert Dolata und bittet: „Ohne die Hilfe von Menschen, denen kulturelle Vielfalt genauso wichtig ist, geht es nicht.“

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