Würzburg

Kundenkarte im Brauchbar auch für Studenten

Durch die Kundenkarte, zeigt Mitarbeiterin Alona Toibis, erhalten Menschen mit schmaler Börse bei Brauchbar einen zehnprozentigen Rabatt.
Foto: Thomas Johannes | Durch die Kundenkarte, zeigt Mitarbeiterin Alona Toibis, erhalten Menschen mit schmaler Börse bei Brauchbar einen zehnprozentigen Rabatt.

Sie kommt mindestens einmal im Monat ins Sozialkaufhaus „Brauchbar“, erzählt Elena: „Meist hole ich mir Klamotten.“ Das wird die 18-Jährige in Zukunft sogar noch etwas günstiger tun können. Denn Elena studiert an der Würzburger Hochschule Kommunikationsdesign. Und die Kunden-Rabattkarte, die „Brauchbar“ im Februar eingeführt hat, gilt auch für Studierende, die BaföG beziehen, so eine Pressemitteilung.

Brainstorming führt zu Kundenkarte

Möbel, Elektroartikel, Haushaltswaren, Klamotten, Lektüre oder Schallplatten: „Gerade Studierende können bei uns jede Menge finden“, sagt Thomas Johannes, Geschäftsführer der Würzburger BRAUCHBAR. Wer im Besitz der Kundenkarte ist, erhält in allen „Brauchbar“-Filialen auf sämtliche Waren einen Rabatt von zehn Prozent, heißt es in der Mitteilung weiter.

Lange habe das „Brauchbar“-Team darüber nachgedacht, wie Kunden, die auf jeden Cent schauen müssen, durch ein Rabattsystem diskriminierungsfrei unterstützt werden können. Niemand solle einen Bedürftigkeitsnachweis an der Kasse vorlegen müssen. Aus dem Brainstorming ging eine Kundenkarte hervor.

Ökologische und soziale Einstellung

Bei „Brauchbar“ ist niemand fehl am Platz, betont Thomas Johannes laut der Mitteilung. Vom Obdachlosen bis zum Ordinarius sind alle eingeladen, zu stöbern.

Neben einkommensschwachen Menschen gebe es auch Kunden, die vor allem aufgrund ihrer ökologischen und sozialen Einstellung im Sozialkaufhaus shoppen. Sie sähen nicht ein, dass ständig Neues produziert werden müsse, wo es doch so viele gebrauchte Sachen gibt, die noch bestens erhalten sind.

Diese Kunden wüssten, dass sie die Umwelt schonen können, indem sie in einem Second-Hand-Geschäft einkaufen, so die Pressemitteilung weiter. Dass das Umweltbewusstsein in der Gesellschaft steigt, ist laut Thomas Johannes am wachsenden Interesse an Secondhand-Artikeln jeder Art zu erkennen.

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