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Kürnach

30 Jahre Kürnacher Kreuzberg-Wallfahrt

Am Kreuzberg oben angekommen. Foto: Josef Schneider

„Meine Zeit in deinen Händen“ – unter diesem Motto machten sich ca. 70 Pilger um 5 Uhr von Kürnach aus auf den Weg zum Hl. Berg der Franken. Es war die 16. Wallfahrt der Pfarrei St. Michael, begleitet auch von Teilnehmern aus anderen Ortschaften. Anlässlich der 1300-Jahr-Feier des Martyriums der Frankenapostel im Jahre 1989, ging man von Kürnach aus zum ersten Mal die ca. 86 Kilometer zum Kreuzberg in der Rhön. Man konnte also in diesem Jahr das 30-jährige Jubiläum der Kürnacher Kreuzberg-Wallfahrt feiern.

Tagesziel in Sulzthal

In Gramschatz war die erste Pilgermesse, und nach einer Pause ging es weiter über Arnstein und Wülfershausen bis nach Sulzthal in der Rhön, dem ersten Tagesziel. Nach dem anstrengenden ersten Tag freuten sich alle auf die verdiente Nachtruhe, untergebracht und gut verpflegt von vielen hilfsbereiten Sulzthalern.

Nach einem Frühstück bei den Gästen stand um 6 Uhr der Aufbruch bevor. Nach gut vier Stunden Wallen, vorbei an der Ruine Aura, erreichte man zur Mittagszeit Burkadroth. Gestärkt ging es weiter nach Sandberg, wo das letzte Stück Weg auf die Pilger wartete. Und auch diese letzte große Herausforderung, die „Kniebreche“, war nach gut einer Stunde geschafft und alle standen müde, aber glücklich an den drei Gipfelkreuzen. Die Musiker halfen den Wallfahrern bei diesem steilen Anstieg: Mit frischen Liedern wurden alle oben empfangen und den Berg „hinaufgezogen“. Am Gipfelkreuz wurden die Pilger mit einem Glas Sekt überrascht, 30 Jahre „Kürnacher Wallfahrt“ sollten gewürdigt werden. Bei Sonnenschein feierte man dann in der Nähe der Kreuze eine sehr emotionale  Bergmesse mit Pfarrer Gerhard Pfenning, der die Wallfahrt am zweiten Tag begleitete. In der Klosterkirche wurde man begrüßt und mit dem eucharistischen Segen verabschiedet.  

Dank des Wallfahrtsführers

Vor allem den engagierten Musikern galt der besondere Dank des Wallfahrtsführers. Ebenso den Vorbetern für die anspruchsvollen Texte, den Trägern von Fahnen, Kreuz und Lautsprechern, den Busfahrern und allen, die für die Logistik verantwortlich gezeichnet haben. Und allen Pilgern, die den weiten Weg von Kürnach zum Hl. Berg der Franken mitgegangen sind und damit auch Zeugnis für einen lebendigen Glauben abgelegt haben.

Es war noch Zeit, um sich bei einer Brotzeit und Kreuzbergbier zu stärken. Und selbst für eine kleinen Tanzrunde im Antoniussaal reichte die Kraft noch aus. Mit dem Bus ging es dann zurück nach Kürnach, wo man gegen 20.30 Uhr am Sonntagabend in der Heimatgemeinde eintraf. Beim Einzug wurden die Pilger von ihren Angehörigen mit Blumen begrüßt und in die Pfarrkirche geleitet. 

Von: Josef  Schneider für die Pfarrgemeinde Kürnach

Die Wallfahrt führte auch über die die Saalebrücke in Euerdorf. Foto: Josef Schneider
Am Kreuzberg oben angekommen. Foto: Josef Schneider

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