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Erlabrunn

Begeisterndes Frühjahrskonzert der Erlabrunner Blaskapelle

„Standing Ovations“ beim Schlussapplaus für die Kapelle – in der Mitte: Frank Kümmet. Foto: Daniela Steinmetz

Unter dem Motto „Die Musik macht´s“ erlebte in der vollbesetzten Erlabrunner TSV-Halle ein hochkonzentriertes Publikum beim Konzert der Erlabrunner Blaskapelle ein Cross-Over durch die verschiedenen Epochen und Genres der Musikwelt.

Mit dem Marsch „Arsenal“ und der Ouvertüre aus „Orpheus in der Unterwelt“ mit dem berühmten „Can-Can“ startete das Blasorchester unter der Leitung von Peter Heeg fulminant in den Abend. Danach übernahm Frank Kümmet den Dirigentenstab und führte mit kurzweiligen Ansagen in die jeweiligen Stücke ein.

Blaskapelle im Rückblick

Mit „Think of me“ von Andrew Lloyd Webber, „Auf einem persischen Markt“, „Moment für Morricone“ und „Circle of Life“ zog die Kapelle die Zuhörer in ihren Bann. Das Vorwort zu „Portraits of a Band“ von Trevor Ford nutzte Frank Kümmet zu einem kleinen Rückblick auf die Entstehungszeit der Blaskapelle im Jahr 1973 und begrüßte den ehemaligen Dirigenten Xaver Kößler. Unter seiner Stabführung gelang es 1981 mit „Portraits of Band“ auf Anhieb bei Wertungsspielen des Nordbayerischen Musikbundes in der Höchststufe den 1. Rang mit Auszeichnung zu erzielen. Elf der damals noch sehr jungen Musiker spielen noch heute in der Kapelle mit.

Das Grundkonzept der Nachwuchsarbeit von damals greift man wieder auf: im Herbst wird in Kooperation mit der Grund- und Mittelschule Margetshöchheim eine „Bläserklasse“ gegründet. Interessierte Kinder und Eltern können sich am 6. Juni um 18.30 Uhr im Gemeindezentrum über die Bläserklasse informieren und Instrumente dürfen auch ausprobiert werden.

Streifzug durch Filmmelodien

Mit einem Medley aus der Rockoper „Hair“ startete die zweite Hälfte, in der die Kapelle weitere Ohrwürmer präsentierte: „Imagine“ von John Lennon, ein Streifzug durch berühmte Filmmelodien mit „James Bond 007“ und der Rock-n-Roll-Hymne „Don’t stop believin‘“.

Zwischen den Stücken stellte Frank Kümmet die Mitglieder der einzelnen Klangteile des Orchesters – vom tiefen Blech bis zu den „Hochtönern“ wie den Querflöten namentlich vor. Überrascht war er, als Anette Kößler in einer Pause das Mikrophon übernahm und ihm im Namen der Kapelle in einem Gedicht für sein Engagement dankte. Da dies unmittelbar vor dem „James Bond“-Medley passierte, dankte er schlagfertig: „Ich bin gerührt – aber nicht geschüttelt“.

Mit dem ABBA-Hit „Thank you for the music“ wollte sich die Kapelle zu verabschieden. Mit langanhaltendem Applaus und „Standing Ovations“ erklatschten sich die Zuhörer Zugaben. Mit „Heal the World“ von Michael Jackson, „Music was my first love“ und dem Klassiker „My Way“ verabschiedete sich die Kapelle von ihrem begeisterten Publikum.

Von: Armin Steinmetz für den MGV 1906 Erlabrunn

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