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Heidingsfeld

Generalversammlung des Winzervereins Würzburg-Heidingsfeld

Im Bild von links: Sebastian Müller, Kilian Schulz, Kerstin Engels, Verena Huppmann-Baumann, Vorstand Florian Hofmann, Vorstand Marianne Wagner, Martina Schuler, Benedikt Wohlfart und Heinz Braun.
Im Bild von links: Sebastian Müller, Kilian Schulz, Kerstin Engels, Verena Huppmann-Baumann, Vorstand Florian Hofmann, Vorstand Marianne Wagner, Martina Schuler, Benedikt Wohlfart und Heinz Braun. Foto: Günter Müller

Am 10. März lud die Vorstandschaft der Winzerverein Würzburg-Heidingsfeld zur „Generalversammlung“ in den Winzerkeller in Heidingsfeld ein. Dass der Winzerverein sich seiner Herkunft und deren Tradition verbunden fühlt, zeigt der Begriff „Generalversammlung“.

In der Zeit um seine Gründung am 12. Juni 1859 war es üblich, dass Versammlungen, in denen Wahlen zur Vorstandschaft stattfanden als „Generalversammlung“ bezeichnet wurden. Diese Tradition hat sich der Winzerverein bewahrt.

Der Vorstand Florian Hofmann eröffnete die Versammlung und legte für die Vorstandschaft den Bericht für das Jahres 2019 dar. Das Jahr 2019 war gekennzeichnet durch das 160-jährige Bestehen des Vereins. Um dies würdig zu begehen, wurde neben dem festlich gestalteten Winzerjahrtag am 3. Sonntag im Jahr das Weinfest des Winzervereins in der Werkingstraße an drei Tagen gefeiert. Üblicherweise erstreckt sich das Fest auf zwei Tage.

Erlöse werden nicht gehortet

Der Bericht zur finanziellen Lage des Vereins wurde sehr positiv von den Mitgliedern aufgenommen. Dass Erlöse nicht gehortet werden, ist für den Winzerverein seit Jahrzehnten einen Selbstverständlichkeit. Die erwirtschafteten Mittel fließen in den Erhalt der Weinbergskapelle, des Winzerkellers aber auch als Spende in soziale Einrichtungen. Auch dies drückt deutlich das Selbstverständnis der Heidingsfelder Winzerschaft aus. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Auch dies ist ein Indiz dafür, dass der Verein durch eine innovative und aktive Vorstandschaft geführt wird, die Mitglieder aber aktiv mitarbeiten. Somit haben sich die Mitglieder für  ihr Mitwirken im Winzerverein die Entlastung erteilt.

Florian Hofmann im Amt bestätigt

Bei der Wahl der Vorstandschaft stand die Gruppe II zur Wahl an. Im Jahr 1998 hat der Winzerverein seine Satzung dahingehend geändert, dass er die Vorstandschaft in zwei Gruppen aufgeteilt hat. Somit stehen im Zweijahresrhythmus Wahlen zur Vorstandschaft an. Bei der Versammlung am 10. März standen ein Vorstand, der 2. Kassierer und zwei Beisitzer zur Wahl an. Auch der Begriff „Kassiere“ stammt aus der Zeit der Gründung des Vereins. In der heutigen Zeit werden für diese Position anderen Begriffe verwendet. Als Vorstand wurde Florian Hofmann in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der 2. Kassierer Verena Huppmann-Baumann.  Beide nahmen die Wahl an. Für die beiden Positionen der Beisitzer stellten sich vier Mitglieder zur Wahl. Gewählt wurden Heinz Braun und Benedikt Wohlfart.  Der gelernte Winzer Benedikt Wohlfart wurde neu in das Amt gewählt.  Der Vorstand Florian Hofmann beendete die Versammlung um 21.30 Uhr und bedankte sich bei den Mitgliedern für ihre Anwesenheit.  Das die Mitglieder an diesem Abend eingeladen sind, ist für den Verein ebenfalls eine Selbstverständlichkeit.

Von: Hubert Wohlfart, Winzerverein Würzburg-Heidingsfeld von 1859

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