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Zell

Kabarettistische Doppelspitze im Kulturkeller Zell

Beim Tierarzt mit Manfred und Liebelein. Foto: Sabine Pichler

Einen perfekten Start ins Veranstaltungsjahr 2020 feierte man im Kulturkeller Zell mit dem beliebten kabarettistischen Jahresrückblick der Künstlerinnen Heidi Friedrich und Birgit Süß.

Elisabeth Reinhart vom Arbeitskreis Kultur begrüßte das Publikum zum zehnjährigen Bestehen der „Inventur“ und berichtete stolz, dass der Arbeitskreis zum 8. Mal das Spaß-Duo im Kulturkeller präsentiere. Trotz der vielen Auftrittsjahre rasten dann Friedrich und Süß keineswegs müde, sondern mit Vollgas und körpereigener Energie mit Tretrollern (ohne E-) auf die Bühne. „Noch beherrschen sie die Scooter, doch nach einem weiteren Kabarett-Jahrzehnt sind es dann eher Rollatoren“, witzelten die beiden.

Schauspielerisches Talent

Rasant, und abwechslungsreich ging es dann mit der Vorführung der kabarettistischen Ideen weiter, denn Stoff für den Rückblick hatte das vergangene Jahr  viel geliefert. Einer Konstante der zehn Jahre war sich das Publikum gewiss - bei der Umsetzung der Ideen würden Friedrich und Süß wieder all ihr schauspielerisches, musikalisches und tänzerisches Talent zum Einsatz bringen. Und so war es auch.

Die zwei nicht ganz taufrischen CD „UTuber“ sahen sich als Antwort auf den YouTuber Rezo, der mit seinem voll fucking unfairen Video die CDU zerstören wollte. Doch die beiden Influencer fuhren schweres Geschütz auf, nämlich den jungen Hero Phillip Amthor und die verjüngenden Merz Spezial Dragees. Fucking heftig viel, um mit Rezo zu battlen.

Feinstaubfreies Ideenfeuerwerk

Ständig verwandelten sich die Kabarettistinnen – von trendigen Internet-Meinungsmachern, zu einfach gestrickten Fränkinnen, die Franken zum Grisengebiet erklärten, weil es keine Bäcker- und Metzgereien und damit auch keine Blädderdeichdorten mehr und nur noch 5G statt 3 im Weckla gibt, zu den Clowns Donald und Boris, die sich gegenseitig darin überboten, was ihnen bisher alles so geglaubt wurde, zu den beliebten Hundebesitzerinnen von Liebelein und Manfred, die sich an die Versteigerung eines Mops auf Ebay erinnerten, zu den ignoranten Aida-Reisenden, denen alles egal ist und die es toll fanden, dass man jetzt in Venedig bis auf den Markusplatz fahren kann. Ob als Duo oder solo – Friedrich und Süß brachten es auf den Punkt und ernteten begeisterten Applaus für das feinstaubfreie Ideenfeuerwerk. Auch wenn man erkannte, dass hinter dem Spaß immer die ernste Realität steckte. Zum Abschluss durften sich die Gäste auf den mittlerweile traditionellen Burka-Song freuen. Ja, was unter der Burka ist, das weiß man nicht. Aber die Phantasie der Zuschauer wussten die Kabarettistinnen natürlich mit saulustigen Beispielen anzuregen.

Im Kulturkeller Zell steht als nächste Kabarettveranstaltung am 7. März Annette von Bamberg auf dem Programm. Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich.

Von: Sabine Pichler, Öffentlichkeits-, Kultur-, Pressearbeit, Markt Zell a. Main

Süß und Friedrich als CD „Utuber“. Foto: Sabine Pichler
Was ist wohl unter der Burka? Foto: Sabine Pichler

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