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Veitshöchheim

Mit Zisternen der Dürre trotzen

In Kenia müssen junge Mädchen, so wie im Bild der Ministrant Jan Lyding beim Kolping-Familiengottesdienst in der Vituskirche, täglich 20 Liter  fassende  Wasserbehälter auf dem Kopf oft sehr weit schleppen. Um zu verdeutlichen, welch wichtige Rolle das Wasser im Leben eines jeden Menschen spielt, brachten Kinder Dinge mit Bezug zum Wasser zum Altar, vom Zahnputzbecher, Schöpfkelle, Becher, Glas, Flasche, Putzlappen, Schwamm, Waschlappen, Spülschüssel, Eimer bis hin zu Gießkanne, Krug und Wasserhahn (auf dem Foto noch Pfarrer Robert Borawski und die geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie Angelika Vey-Rossellit). Foto: Dieter Gürz

Der von der Kirchenband Deep Decision aus Waldbüttelbrunn musikalisch begleitete Familiengottesdienst der Kolpingsfamilie Veitshöchheim in der Pfarrkirche St. Vitus stand ganz unter dem Motto „Wasser“.

Die geistliche Leiterin Angelika Vey-Rossellit stellte heraus: „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir reines und sauberes Wasser haben.“ Man müsse sich bewusst machen, dass mehr als zwei Milliarden Menschen, also mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung von 7,75 Milliarden keinen Zugang zu sauberen Wasser haben.

Wichtige Rolle des Wassers

In Kenia müssen nach ihren Worten junge Mädchen täglich 20 Liter  fassende  Wasserbehälter auf dem Kopf oft sehr weit schleppen. Um zu verdeutlichen, welch wichtige Rolle das Wasser im Leben eines jeden Menschen spielt, brachten die Kinder anstelle der Predigt Dinge mit Bezug zum Wasser zum Altar, vom Zahnputzbecher, Schöpfkelle, Becher, Glas, Flasche, Putzlappen, Schwamm, Waschlappen, Spülschüssel, Eimer bis hin zu Gießkanne, Krug und Wasserhahn.

Symbolisch begossen Kinder auch eine Wüstenblume, die „Die Rose von Jericho“, eine ganz erstaunliche Pflanze. Auf den ersten Blick sieht sie nach Nichts aus - eine graubraune Knolle, die seit Langem vertrocknet zu sein scheint. Tatsächlich kann die wenig attraktive Wüstenpflanze etliche Jahre ohne Wasser und Erde überleben. Doch wenn man sie mit  Wasser legt, entfaltet sie sich innerhalb weniger Stunden zu einer wunderschönen Wüstenrose.

„Wir wollen hiermit auf unser Projekt des Kolpingwerks 'Wasser für Kenia: Mit Zisternen der Dürre trotzen'aufmerksam machen“, so Vey-Rossellit.  Die Kolpingsfamilie möchte 800 Euro zusammen bekommen, die eine Zisterne in Kenia kostet. Sie freute sich am Ende des Gottesdienstes sehr, dass die Kollekte bereits 400 Euro, also die Hälfte des erforderlichen Betrages erbrachte.

Eine-Welt-Dinner

Nach dem  Gottesdienst lud die Kolpingsfamilie Interessierte  zu  einem  Eine-Welt-Dinner in  den  Kindergarten  St.  Bilhildis  ein, dessen Leiterin Angelika Vey-Rossellit ist.  Neben dem Erlös der Kollekte fließen auch die Spenden aus dem Dinner in die Finanzierung  der 10 000 Liter-Zisterne.

Nach der Begrüßung gab es ein dreigängiges Eine-Welt-Dinner „Deutschland trifft Afrika“ aus fair-trade-Produkten, zubereitet und serviert von den Kolpingsmitgliedern Susanne Wagenhöfer, Detlev Rossellit und Bärbel Stach.

Die Veitshöchheimer Kolpingsfamilie hat einen besonderen Bezug zu Kenia. Für dieses Land gibt es einen eigenen Arbeitskreis, denn der Verein pflegt eine Partnerschaft mit der Kolpingsfamilie Donyo Sabuk im Hochland von Kenia. Diese Kolpingsfamilie betreibt einen Kindergarten und ist eine Selbsthilfegruppe, die gemeinsam ein Kleinkreditprogramm unterhält. Die Veitshöchheimer unterstützen ihre Freunde in Afrika durch persönlichen Austausch und Spendenaktionen, mit denen sie die Mittagsverpflegung der Kindergartenkinder mitfinanzieren.

Von: Dieter Gürz für die Kolpingsfamilie Veitshöchheim

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