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Würzburg

Präsentation der Seminararbeiten am Deutschhaus-Gymnasium

Die erfolgreichen Referenten und Moderator Anton Hertel.
Die erfolgreichen Referenten und Moderator Anton Hertel. Foto: Ute Meyer

Zukunftsorientierte Themen bildeten den Schwerpunkt der Seminararbeiten aus der zwölften Jahrgangsstufe, die am Deutschhaus-Gymnasium zum Abschluss des Semesters präsentiert wurden. So konnten die Zuhörer beispielsweise Rechenverfahren der Astrophysik oder die Zukunftstechnologie „Indoor Farming“ kennen lernen, die sich mit digitaler Gewächshaussteuerung befasst.

Aus der Vielzahl der Arbeiten, die im Wissenschaftspropädeutischen Seminar entstehen, werden jedes Jahr besonders gelungene Ergebnisse ausgewählt und vor großem Publikum und einer kritischen Jury präsentiert. Eingeladen waren vor allem die Schüler der elften Jahrgangsstufe, die gerade mit der Erstellung ihrer Arbeiten begonnen haben.

Ergebnisse eines Jahres auf zehn Minuten verdichtet

Die Herausforderung, die Ergebnisse eines Jahres auf zehn Minuten zu verdichten und ansprechend darzustellen, meisterten alle sechs Referenten auf beeindruckende Weise. Während sich die Jury, die aus Vertretern der Elternschaft, des Kollegiums, der Schüler und des Fördervereins zusammensetzte, zur Beratung zurückzog, konnten die Zuhörer ihren Favoriten wählen, der mit dem Publikumspreis geehrt wurde.

Über zwei erste Preise konnten sich Klara Dartsch und Timon Wolz freuen. Klara hatte sich im Seminar Geschichte mit dem Wandel der Kindheit durch die Digitalisierung befasst und überzeugte durch ihren kreativen Forschungsansatz, der beispielsweise die Veränderungen auf dem Spielzeugmarkt betrachtete.

Publikumspreis ging an Leonard Pilz

Timon Wolz informierte in seiner Arbeit aus dem Fach Wirtschaft nach einem historischen Abriss über die Soziale Marktwirtschaft über deren Bedeutung für die Zukunft, etwa im Umfeld eines bedingungslosen Grundeinkommens. Er konnte nicht nur inhaltlich, sondern auch durch seinen souveränen und geschliffenen Vortrag beeindrucken. Seine Ratschläge zur Erstellung der Arbeit, mit denen er den Beitrag abschloss, stießen bei den Elftklässlern auf offene Ohren. „Mir haben besonders die Tipps von Timon gefallen, die ich sicher umsetzen werde“, merkte eine Zuhörerin an. Den Publikumspreis errang mit seiner lockeren und ansprechenden Präsentationsweise Leonard Pilz, der die soziologischen Dimensionen der „Street Art“ ausgelotet hatte.

Auch die anderen Vorträge aus den Fächern Sport, Informatik und Mathematik beeindruckten Jury und Publikum und zeigten, dass sich die Schüler intensiv und auf hohem Niveau mit ihren Themen befasst hatten. Alle Referenten wurden mit Geldpreisen ausgezeichnet, die der Förderverein gestiftet hatte. Schulleiter Michael Schmitt dankte den Beteiligten für die gelungene Veranstaltung.

Von: Ute Meyer, Deutschhaus-Gymnasium Würzburg

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