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Veitshöchheim

Singend und betend hinauf zum Käppele

Eine Station des Kreuzweges mit Gebet und Gesang. Foto: Jörg Volpers, Katholische Soldatenseelsorge

Zum 41. Mal gingen Soldatenfamilien, Zivilangestellte und ehemalige Soldaten den Kreuzweg und erinnerten sich in der Fastenzeit an die Leiden Christi. Zum ersten Mal leitete Militärpfarrer Alfons Schöpf aus Hammelburg Andacht und den Stationsweg den Berg hinauf zum Marienwallfahrtsort „Käppele“ in Würzburg.

Kreuzweg-Andacht im Freien

Nachdem es bei den Jubiläen zum 25. und 40. Kreuzweg winterliches, schlechtes Wetter gab, fand der etwa dreiviertelstündige Gebetsweg diesmal bei frühlingshaften Temperaturen und freundlichem Sonnenschein statt. In diesem Jahr konnte zwar kein aktives Ensemble des Heeresmusikkorps Veitshöchheim die etwa 80-köpfige Gruppe begleiten, dafür sprangen Ruhestandsmusiker dieser Formation ein.

Vorbeter waren Vakanzvertreter Schöpf und Pfarrhelfer Elmar Fries, der in ökumenischer Verbundenheit eine „evangelische“ Lautsprecheranlage ausgeliehen hatte. Bei ihm bedankte sich Pfarrer Schöpf für die Vorbereitung und lobte, dass er sich in den vergangenen Monaten bei ihm „immer gut aufgehoben“ gefühlt habe. Zur bewährten Gottesdienst-Gestaltung gehörten beispielsweise als Kreuzträger in Uniform der Pfarrgemeinderats-Vorsitzende, Stabsfeldwebel Michael Niedermeier, als Fahnenträger und Ministranten seine Tochter und sein Sohn, außerdem der Vorsitzende des Mitarbeiterkreises, Hauptmann Manfred Schad, sowie sein Stellvertreter, Stabsfeldwebel a. D. Alfred Bergmann.

Heilige Messe in der Wallfahrtskirche

Nachdem die 14 Kreuzweg-Stationen in fünf Etappen gebetet und gesungen sowie die Wallfahrtskirche auf dem Berg erreicht waren, begrüßte Pilgerseelsorger Josef Treutlein die Gläubigen und führte sie in die Geschichte der Wallfahrt und des Gebäude-Ensembles ein. Anschließend feierte er zusammen mit Militärpfarrer Schöpf die Messe und predigte über den Bezug der Gottesmutter Maria zum Leidensweg ihres Sohnes Jesus.

Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Pfarrer Schöpf bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden, besonders auch bei der Organistin Gabriele Konrad. Abschließend lud er in der vom Architekten Balthasar Neumann entworfenen Kirche zum Ausklang in der gleichnamigen Kaserne in Veitshöchheim in die Truppenküche ein. Die nächsten Veranstaltungen der Katholischen Militärseelsorge Veitshöchheim im Mai werden dann die 21. Fußwallfahrt nach Retzbach am 9. Mai und die 61. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes ab dem 15. Mai sein.

Von: Jörg Volpers für die Katholische Soldatenseelsorge Veitshöchheim

Kreuzwegstation bereits mit dem Blick aufs Ziel, dem Käppele. Foto: Jörg Volpers, Katholische Soldatenseelsorge

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