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Oberpleichfeld

Sozialpädagogin Anne Zeun informierte über Formen der Demenz

Gemeindereferentin Gertrud Heinz (links) mit der Referentin Anne Zeun vom Würzburger Verein Halma. Foto: Irene Konrad

Gemeindereferentin Gertrud Heinz hatte die Helfer der Nachbarschaftshilfe sowie die Seniorenbeauftragten der Pfarreiengemeinschaft „Volk Gottes an Pleichach und Main“ eingeladen. Im Oberpleichfelder Pfarrheim ging es um die Demenz. Dieses Thema bewegt viele Menschen. Ein Vortag von Anne Zeun und der Austausch untereinander standen im Zentrum des Abends.

Gemeindereferentin Heinz bedankte sich zunächst bei allen, die sich in der Nachbarschaftshilfe und für die Senioren in den Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft engagieren. „Unglaublich, was hier alles geleistet wird“, lobte sie den „wichtigen Dienst“. Das Jahrestreffen sei nicht nur zur Fortbildung da, sondern auch dazu gedacht, „dass wir uns gegenseitig bestärken und weitere Schritte ins Auge fassen“.

Referentin Anne Zeun stellte den Verein Halma in Würzburg vor. Die Fachstelle für pflegende Angehörige in der Nähe des Bahnhofs in Würzburg hat sich 2012 auch auf den Landkreis Würzburg ausgeweitet. Sie betreut unterschiedliche Selbsthilfegruppen, engagiert sich an den Demenztagen in Würzburg, führt Kurse und Vorträge durch und ist erste Ansprech- und Beratungsadresse für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen.

Der Vortrag umfasste die drei Teile „Unterschiedliche Formen der Demenz“, „Diagnosemöglichkeiten“ und „Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten“. In Deutschland leiden derzeit rund 1,7 Millionen Menschen an Demenz. Das sind mehr als zwei Prozent der Gesamtbevölkerung. „Es wäre wünschenswert, wenn die Demenz nicht mehr so schambehaftet wäre, denn diese Krankheit kann jeder bekommen“, meinte Zeun.

Mit vielen Beispielen brachte sie den Teilnehmern Begriffe näher und unterschied zwischen Defizite im Gedächtnis, dem Frühstadium oder einem mittelschweren Stadium, der Krankheit Alzheimer oder eine vaskulären oder frontotemporalen Demenz. Beim Umgang mit demenzerkrankten Menschen sei es wichtig, deren Selbstwertgefühl zu stärken. Dazu gebe es oft einfache Mittel.

Von: Irene Konrad für die Pfarreiengemeinschaft „Volk Gottes an Pleichach und Main“

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