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Veitshöchheim

Viele Möglichkeiten zur Gestaltung des Lebens aufgezeigt

Im Theaterstück „My Way“ von Thomas Brückner trafen sich die vier Jugendlichen v.l. Eugen (Jakob Riegel) und Rafael (Constantin Keller), Franzi (Lea Pitz) und Nadine (Amelie Kutscher) allesamt orientierungslos auf einer Bank. Zu den skurrilen Figuren, die nacheinander aus dem Nebel austauchten und jeweils für eine menschliche Eigenschaft standen, gehörte die Gemeindereferentin Roswitha Hofmann, die als Rocker verkleidet für das Risiko stand.
Im Theaterstück „My Way“ von Thomas Brückner trafen sich die vier Jugendlichen v.l. Eugen (Jakob Riegel) und Rafael (Constantin Keller), Franzi (Lea Pitz) und Nadine (Amelie Kutscher) allesamt orientierungslos auf einer Bank. Zu den skurrilen Figuren, die nacheinander aus dem Nebel austauchten und jeweils für eine menschliche Eigenschaft standen, gehörte die Gemeindereferentin Roswitha Hofmann, die als Rocker verkleidet für das Risiko stand. Foto: Dieter Gürz

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2017 hat der Arbeitskreis Familie der katholischen Pfarrgemeinden Kuratie und St. Vitus mit den Mitgliedern Ricarda Compensis, der Gemeindereferentin Roswitha Hofmann, Doris Mengling-Lutz, Annette Tiller, Anita Ruhwedel und Judith Herbert erneut sehr viel Zeit investiert und zum zweiten Mal einen Begegnungstag mit umfangreichem Programm auf die Beine gestellt.

Schon den Gottesdienst zu Beginn in der gut gefüllten Kuratie-Kirche bestimmte die den Begegnungstag prägende Frage nach dem richtigen Weg im Leben, als die Band „DIEbänd“ aus dem den Mut-Macher-Track „Bis hier und noch weiter“ des deutschen Popsängers Adel Tawil anstimmte.

Steine aus dem Weg rollen

So ging es auch bei weiteren Programmpunkten um Fragen wie: „Welche Wege bin ich schon gegangen bis hierher? Welche Steine wurden mir in den Weg gelegt? Was hat mich weitergebracht? Wann muss ich auch mal sagen: 'Stopp - das geht zu weit!'? Wie möchte ich meinen Weg in die Zukunft gehen? Wer wird uns auf dem Weg begleiten?“ In den verschiedenen Programmpunkten konnten hierauf Antworten gesucht und gefunden werden.

„Wir rollen Steine aus dem Weg...“ hieß symbolhaft für alle, die beim Aufsuchen des Pfarrsaals zur Erinnerung einen Stein  und einen Segensspruch auf dem Weg in eine gute  Zukunft nach Bemalung im Workshop mit nach Hause nahmen.

Noch vor dem Mittagessen stimmte die Folkgruppe Laridée mit Christian Hartung (Geige) aus Veitshöchheim, Andreas Pitter (Gitarre) und Tobias Schrödter (Querflöte), beide aus Hannover, auch Lieder zum Mitsingen durch das Publikum an.

Deutlich wurde dann beim Nachmittagsprogramm, dass beim Beschreiten des richtigen Weges es auch der „Zivilcourage“ bedarf. In einem Workshop erarbeitete Hanna Hofmann, Referentin für politische Bildungsarbeit, mit den Teilnehmern an fünf Stationen worauf es dabei ankommt.

Theaterstück „My Way“

Schüler des im September 2011 mit dem  Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ausgezeichneten Gymnasiums Veitshöchheim präsentierten in einer Plakatausstellung besondere Menschen, die in ihren Augen „einen Unterschied gemacht“ haben. Besonders angetan war in seinem Vortrag der Gymnasiast Johannes Knorr vom Kapitän der „Lifeline“ Claus Peter Reisch, der mit seinem Schiff mehrere hundert Geflüchtete aus dem Mittelmeer rettete und damit sehr kontroverse Reaktionen auslöste.

Die Suche von Jugendlichen nach dem richtigen Weg stand denn auch im Mittelpunkt des Theaterstückes „My Way“ von Thomas Brückner  als Höhepunkt und Abschluss des Begegnungstages. Aufgeführt hat es die eigens für den Begegnungstag aus drei Arbeitskreismitgliedern und sieben Ministranten rekrutierte Theatergruppe „Courage“ nach nur sechs Proben unter Leitung von Winfried Knötgen. Es verdeutlichte, dass man wählen könne, wie man  mit den Herausforderungen des Lebens umgehen kann.

Auf dem Programm standen noch weitere abwechslungsreiche Angebote wie ein Bewegungsparcours, Origami falten, Einstudierung eines Tanzes oder das Binden von Kränzen aus Naturmaterialien,

Das Fazit der Gemeindereferentin für St. Vitus und Hl. Dreifaltigkeit Roswitha Hofmann: „Es wurden vielerlei Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sein Leben gestalten kann.“

Von: Dieter Gürz für die Veitshöchheimer Pfarreien St. Vitus und Kuratie

Schwung in den Begegnungstag brachte auch die Tanz-Leiterin Helga Pietschmann.
Schwung in den Begegnungstag brachte auch die Tanz-Leiterin Helga Pietschmann. Foto: Dieter Gürz
Beim Beschreiten des richtigen Weges bedarf es auch der „Zivilcourage“. In einem Workshop erarbeitete Hanna Hofmann, Referentin für politische Bildungsarbeit, mit den Teilnehmern an fünf Stationen worauf es dabei ankommt.
Beim Beschreiten des richtigen Weges bedarf es auch der „Zivilcourage“. In einem Workshop erarbeitete Hanna Hofmann, Referentin für politische Bildungsarbeit, mit den Teilnehmern an fünf Stationen worauf es dabei ankommt. Foto: Dieter Gürz
Eine Überraschung war der Auftritt der Folk-Gruppe Laridée, mit den Profimusiker Christian Hartung (Geige) aus Veitshöchheim, Andreas Pitter (Gitarre) und Tobias Schrödter (Querflöte), beide aus Hannover, die mit ihrer ausdruckstarken und tanzfreudigen Musik das Publikum mitrissen.
Eine Überraschung war der Auftritt der Folk-Gruppe Laridée, mit den Profimusiker Christian Hartung (Geige) aus Veitshöchheim, Andreas Pitter (Gitarre) und Tobias Schrödter (Querflöte), beide aus Hannover, die mit ihrer ausdruckstarken und tanzfreudigen Musik das Publikum mitrissen. Foto: Dieter Gürz
„Wir rollen Steine aus dem Weg...“ hieß symbolhaft für alle, die beim Aufsuchen des Pfarrsaals zur Erinnerung einen Stein  und einen Segensspruch auf dem Weg in eine gute  Zukunft nach Bemalung im Workshop mit nach Hause nahmen.
„Wir rollen Steine aus dem Weg...“ hieß symbolhaft für alle, die beim Aufsuchen des Pfarrsaals zur Erinnerung einen Stein und einen Segensspruch auf dem Weg in eine gute Zukunft nach Bemalung im Workshop mit nach Hause nahmen. Foto: Dieter Gürz
Die Oberministrantin und Sportstudentin Katharina Schmitt hielt trotz ihres gebrochenen rechten Fußes bei einem Sportparcours Kinder und Erwachsene in Bewegung.
Die Oberministrantin und Sportstudentin Katharina Schmitt hielt trotz ihres gebrochenen rechten Fußes bei einem Sportparcours Kinder und Erwachsene in Bewegung. Foto: Dieter Gürz

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