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Zellerau

Winterschneeball erinnert an gute Vorsätze

Pflanzaktion mit symbolischen Wert: ein Winterschneeball erinnert die Schüler der Jakob-Stoll-Schule in der Zellerau an gute Vorsätze zum Umwelttag. Mit dabei Schulleiter Heinrich Eckl (links), Ministerialbeauftragter für Realschulen in Unterfranken Karlheinz Lamprecht (rechts), Sonja Buchberger vom Umweltausschuss der Stadt Würzburg (Zweite von rechts), Silvio van Musscher (Fachmitarbeiter für Umwelt und Nachhaltigkeit - im Hintergrund rechts). Foto: Jakob-Stoll-Schule

„Ganz bewusst hat man sich für ein frühblühendes Gehölz entschieden“ sagte Silvio van Musscher, Biologielehrer und Umweltbeauftragter der Jakob-Stoll-Schule, im Rahmen einer feierlichen Pflanzaktion am Ende des Umwelttages. Die Blüten sollen die Schüler an ihre guten Vorsätze erinnern, die sie am Umwelttag gefasst haben.

Schulleiter Heinrich Eckl zeigte sich, sichtlich stolz auf seine „grüne“ Schule, beeindruckt von dem optischen Gewinn am Schuleingang. Seit einem Jahr ist die „Stoll“ offiziell Umweltschule und mit einem neu angelegten Schulgarten als „Grünem Klassenzimmer eine Art Vorzeigemodell.

Als Ehrengast hatte man Sonja Buchberger vom Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt Würzburg eingeladen. Initiiert wurde der Umwelttag vom Ministerialbeauftragten für Realschulen in Unterfranken, Karlheinz Lamprecht.

Vielfältige Aktionen

Am Umwelttag gab es Workshops, Projekte, Ausstellungen und Informationsstationen auf die unterschiedlichen Altersgruppen ausgerichtet: Die 5. Klassen organisierten zusammen mit den Tutoren ein gesundes Frühstück mit regionalen Produkten, die 6. Klassen führten eine Plogging-Aktion durch. Unter dem Motto „Rettet die Bienen“ haben die 7. Klassen für alle Klassen der Schule und die Verwaltung Blumenkästen mit Wildkräutern der Veitshöchheimer Bienenweide angelegt und übergeben. Die 8. Klassen begaben sich in die Computerräume und haben ihren eigenen „Ökologischen Fußabdruck selbst bestimmt. Alle 9. Klassen besichtigten am Umwelttag die Firma Fischer Entsorgung/Recycling in Heidingsfeld.

Die Schüler der 10. Klassen organisierten eine eigene Station zum Thema „Wasser sparen“, planten den künstlerischen Rahmen für die Pflanzaktion und recherchierten Möglichkeiten, in Würzburg und Umgebung für die Umwelt oder den Naturschutz aktiv zu werden und wie jeder Einzelne sich engagieren kann.

Eine Ausstellung zum Thema „Verschmutzung der Meere mit (Nano)Plastik“ konnte über Dr. Stigloher vom Biozentrum der Uni Würzburg organisiert werden. Bei Jakob Sänger von der Umweltstation Würzburg standen Themen wie Klima- und Ressourcenschutz, Biodiversität, Artensterben oder der sozial-ökologische Wandel im Mittelpunkt. Weitere Stationen informierten über die Vorteile regionaler Produkte. 

Umweltplakate prämiert

In der zweiten Pause wurden die Umweltplakate der 5. Klassen prämiert. „Die Zukunft ist heute“, „Die Welt kann ohne uns leben, aber wir nicht ohne sie“ oder „Dinosaurier dachten auch, sie hätten Zeit“ war auf den Gewinnerplakaten zu lesen. 

An der Jakob-Stoll-Schule gilt die Fortführung eines Umwelttages in den nächsten Jahren fast schon als beschlossen und man überlegt eine Umwelt-AG zu gründen. Wünsche für die Zukunft hatte der Kunstzweig auf Kärtchen geschrieben und diese in den neu gepflanzten Winterschneeball gehängt.

Von: Silvio van Musscher, Umweltbeauftragter, Jakob-Stoll-Schule Würzburg

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