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Würzburg

Zugabe in der Straßenbahn

Adventskonzert in der Thomaskirche Grombühl. Foto: Jens Müller

Am Samstag hatten die drei Würzburger Chöre Fast Lane, Legato und Saluru zum Adventskonzert in die dezent feierlich geschmückte Thomaskirche Grombühl eingeladen.

Publikum ließ sich mitreißen

Fast Lane eröffneten mit einem kerzenerleuchteten „That’s christmas to me“ der Vocal Pop Band Pentatonix. Danach folgte eine abwechslungsreiche Mischung aus weihnachtlichen und Pop-Liedern, die dem Chor sichtlich Spaß machten. Auch das Publikum ließ sich mitreißen und honorierte mit begeistertem Beifall. Insbesondere das mit drei Solisten intonierte „Creep“, im Original von der britischen Band Radiohead, schaffte, als nicht zu erwartender Kontrapunkt zur Adventszeit, Gänsehaut-Stimmung und wurde begeistert applaudiert. Obwohl Fast Lane in dieser Konstellation erst seit ein paar Monaten besteht, war das Zusammenspiel und die Dynamik bereits sehr professionell. Die Freude stand den Sängern dabei ins Gesicht geschrieben.

Danach folgte das Vocal Ensemble Legato mit weihnachtlichen Beiträgen wie „Little drummer boy“ und „Hark! The heralds angels sing“. Auch dieser gemischte Chor besteht erst seit 2019 und bestach besonders durch seinen Spaß am Singen.

Querschnitt der Chormusik

Auch der dritte Chor Saluru unterhielt die voll besetzte Kirche mit einem gemischten Programm von „Maria durch ein Dornwald ging“ bis „Say Something“ von Justin Timberlake. Bei diesem Lied brachten die enthusiastischen Sängerinnen und Sänger vollen Körpereinsatz, indem sie ihre Körper als Percussion-Instrumente nutzen. Mit den meist von der eigenen Chorleiterin Florentine Faber arrangierten Liedern zeigten Saluru einen großartigen Querschnitt aus traditioneller und moderner Chormusik.

Zum Abschluss improvisierten alle drei Chöre gemeinsam „Go tell it on the mountain“, durch das Florentine Faber die Sänger wie ein DJ leitete, indem sie Rhythmus und Dynamik regelte und den Höhepunkt mit einem live gesungenen Loop setzte. Imke Hagedorn, die Chorleiterin von Fast Lane, beschloss den Abend mit „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Hier sang auch das Publikum freudig mit, bevor es die Chöre mit langem Beifall belohnte.

Gesang in der Straßenbahn 

In den Genuss der Zugabe kamen allerdings nur einige überraschte Fahrgäste der Straßenbahn, in der Fast Lane nach dem Konzert zurück in die Innenstadt fuhr. Hier stimmten die Sänger noch einmal „Don’t stop me now“ von Queen an, was man wohl für diesen Abend, aber auch für den ganzen Chor, als Motto verstehen darf.

Von: Jens Müller für die Würzburger Ensembles Fast Lane, Saluru und Legato

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