Würzburg

Leserforum: Abhängig vom Mundablesen

Zum Artikel "Corona trifft Menschen mit Handicap doppelt" vom 21. Mai erreichte die Redaktion folgende Zuschrift: 

Als betroffener Hörbehinderter mit Cochlea-Implantaten freue ich mich sehr , dass in Ihrem Artikel durch Behindertenbeauftragten Herr Wendel auch auf die Probleme der Hörbehinderten hingewiesen wird. Die Abhängigkeit vom Mundablesen für eine gute Kommunikation betrifft nicht nur Gehörlose sondern zu einem sehr großen Teil Schwerhörige in allen möglichen Situationen . 19 Prozent in Deutschland, das sind etwa 13 Millionen Menschen, sind hörbehindert und brauchen sehr oft ein "freies Mundbild" ohne Mundnasenschutz zu optimalen Verständigung. Leider nicht immer möglich. Aber hinweisende Aufklärung, wie hier geschehen, kann helfen, Verständnis hierfür zu haben. Ich möchte hier nur noch auf eine andere Möglichkeit hinweisen. In der neuesten bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung steht , dass "das Abnehmen der MN-Bedeckung zulässig ist, solange es ....zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung ...erforderlich ist". Es ist erlaubt.

Stefan Theilacker
97241 Oberpleichfeld

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