Würzburg

Leserforum: Auch Radfahrer müssen Regeln beachten

Zum Artikel "Radverkehr: Das muss besser werden" vom 12. März erreichte die Redaktion folgende Leserzuschrift.

Vorab: Ich bin Gelegenheitsradfahrer. Ich halte mich, wenn ich in Würzburg mit dem Fahrrad unterwegs bin, an die Verkehrsregeln (bei Rot an der Ampel anhalten, in der Fußgängerzone mein Rad schieben, nicht durch Einbahnstraßen fahren etc. ). Ich habe in Würzburg mit Fußgängern und Autofahrern kein Problem, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin.

Anders ist es, wenn ich Fußgänger oder Autofahrer bin. Viele Zeitgenossen mit Fahrrad fühlen sich in der Innenstadt als unantastbar. Da wird mit einem rasantem Tempo durch die Fußgängerzone geprescht, selbst in den engsten Gassen und haarscharf an einem vorbeigefahren (auch ältere Mitbürger!), Verkehrsschilder als schmückendes Beiwerk an den Strassen halbwegs wahrgenommen, Ampelschaltungen werden ignoriert etc..

Auch das Befahren von Einbahnstraßen in der falschen Richtung für Radfahrer finde ich falsch. Eine Einbahnstraß ist eine Einbahnstraße! Ich darf als Auto/Motorradfahrer auch nicht falsch herum in eine Einbahnstraße fahren, um irgendwas abzukürzen, warum dürfen das Radfahrer? Man kann als Radfahrer sein Rad schieben und/oder einen Umweg fahren. Für was hat eigentlich die Evolution uns Menschen Beine und Füße wachsen lassen? Damit wir laufen können! (gilt besonders auf der alten Mainbrücke, hier wäre ein Fahrverbot zwingend notwendig!).

Wer einmal nachts durch Grombühl mit dem Auto gefahren ist (hier gibt es viele Einbahnstraßen), wird mir bestätigen, wie gefährlich es sein kann, weil man ständig damit rechnen muss, einen unbeleuchteten Mountainbikefahrer vor den Kühler zu bekommen. Die Polizei sollte mehr Präsenz in der Innenstadt zeigen, wenn es um Verkehrsverstöße bei Radfahrern geht. Auch Fahrradstreifen wären gut.

Die Damen und Herren von den diversen Fahrradclubs sollten erst mal ihrer Klientel einschärfen, Verkehrsregeln einzuhalten, bevor man immer nur fordert und auf die Autofahrer einprügelt. Wo Radwege möglich sind, sollte man diese bauen, wo's nicht geht, soll man's lassen und nicht die Autofahrer an die Wand drücken.

Edgar Schuster
97276 Margetshöchheim

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