Würzburg

Leserforum: Möglichst bald wieder Inszenierungen

Zum Artikel "Mainfranken Theater: Update von der Großbaustelle" vom 3. März:

In seiner "Hamburger Dramaturgie" beschreibt G.E. Lessing die Welt des Schauspiels. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, sollen bedeutende Ereignisse dargestellt werden, welche beim Zuschauer Gefühle des Mitempfindens wecken sollen. Für A. Schopenhauer war das Mitgefühl ein höchstes moralisches Prinzip, wenn das Individuum mit seinen Mitmenschen mitempfindet. Auf der Bühne geht es oftmals turbulent zu, und dann kocht so manche Leidenschaft hoch. Gegen diese wollte N. Machiavelli in seinem "Fürst" schon immer Dämme und Wälle errichten, damit der Einzelne auf dem Boden der Tatsachen bleibt und nicht in Seelennot gerät.

Der Theaterbesucher ist also immer gefordert, wenn gerade eine "Emilia Galotti" oder ein "junger Werther" auf der Bühne dramatische Augenblicke voller Leidenschaften  zu durchleben haben. Möge der Umbau des Mainfranken Theaters zügig von statten gehen, damit man möglichst bald wieder in den Genuss der Inszenierungen kommt.

Bernhard Feghelm
97076 Würzburg

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