Güntersleben

Leserforum: Nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen

Zum Artikel vom 19. Mai "Kampfabstimmung um Amt des Zweiten Bürgermeisters" von der konstituierenden Sitzung des Günterslebener Gemeinderats erreichte die Redaktion diese Zuschrift:

Es gab eine faustdicke Überraschung nur insoweit, dass nicht wie immer üblich, die zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat den zweiten Bürgermeister stellen wird.  

Das ist ein ungeschriebenes Gesetz! Auch immer dann, wenn vorher heftige Kritik an der 1. Bürgermeisterin geübt wird. Es ist nun mal das Wesen unserer Demokratie! Entscheidung, Kritik und Opposition.

Auch vom Ergebnis her, war es keine Kampfabstimmung, so fiel das Ergebnis (wenn es keine ungültigen Stimmen gab) mit einer satten Mehrheit, nämlich mit 12:5 Stimmen, recht eindeutig für Gerhard Möldner aus! Die fünf Stimmen kamen vermutlich von der CSU.

Vor der Wahl äußerte sich Klara Schömig sehr negativ über den bisherigen 2. Bürgermeister, Michael Freudenberger, und bezeichnete ihn als fachlich ungeeignet (siehe Main-Post-Bericht)! Das ist ungehörig und diskriminierend.

Wer als Politikerin keine Kritik von der Opposition ertragen kann, und ist sie noch so heftig, ist selbst fehl am Platz!

Es kann nicht immer "Freude, Friede, Eierkuchen" sein. Das wird hoffentlich überall lange so bleiben!

Dieter Ruck
97261 Güntersleben

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