Würzburg

Leserforum: Unverständnis und Wut über täglichen Stau

Zum Thema "So soll das Hotel am Paradeplatz aussehen" vom 11. Juli erreichte die Redaktion folgender Leserbrief.

Grundsätzlich ist die Neuansiedelung von Hotelbetrieben in Würzburg gut und sinnvoll, wenn man von positiven Wachstumsraten (auch nach der Corona-Pandemie) ausgeht. Auch die Frage, ob diese zusätzlichen Kapazitäten benötigt werden, ist sicherlich auf Expertenebene eindeutig geklärt.

Was allerdings völlig unerwähnt bleibt, ist eine katastrophale Verkehrsplanung in diesem Quartier seit vielen Jahren. Beispiele gefällig? "Fußgängerzönchen", unbeantwortete Fragen zur Verkehrsführung rund um den Kardinal-Faulhaber-Platz, eine wahnwitzige Hauptzufahrt zur Marktgarage.

Es ist schon jetzt eine Zumutung für alle Verkehrsteilnehmer, was sich die Stadt Würzburg, hier im Umfeld von AOK und Sparkasse, erlaubt. Und das ist erst der Anfang, denn eine Straßenbahnlinie 6 (in der Achse Theaterstraße/ Residenzplatz) wird – wenn sie denn überhaupt kommt – wohl auch nicht über Nacht gebaut werden.

Und mitten hinein in dieses – auch ideologisch verursachte – Chaos baut man dann noch ein Hotel mit 200 Gästebetten. Nachdem zu befürchten ist, dass die Übernachtenden auch nicht alle zu Fuß kommen, also noch mehr Verkehr, Lärm und Abgase. Kopfschütteln, Unverständnis und Wut im täglichen Stau in der Domerpfarrgasse, Hof- und Maxstraße.

Christian Stöckel
97204 Höchberg

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