Würzburg

Leserforum: Verschandelung des Dürrbachtals

Zum Artikel "Wie das neue Umspannwerk im Dürrbachtal ausssehen soll" in der Main-Post vom 29. April erreichte die Redaktion folgende Leserzuschrift:

Zu dem Artikel möchte ich als Anwohner im Dürrbachtal anmerken: Eine Augenweide ist auch das heutige Umspannwerk nicht. Es wirkt eher wie ein Fremdkörper und ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten, als das Dürrbachtal noch kaum besiedelt war. Die Umgestaltung des ehemaligen Umspanngebäudes in ein modernes Dienstleistungszentrum ist ein gelungenes Beispiel modernen Städtebaus.

Es wäre an der Zeit, jetzt auch den zweiten Schritt zu gehen und das heute noch im Freien befindliche Umspannwerk aus der dichten Wohnbebauung zu verbannen. Die Aussage von Stadtbaurat Benjamin Schneider über den angeblich "alternativlosen" Standort trifft nur zu, wenn Kostenminimierung im Vordergrund steht. Ein Standort im Areal des Neuen Hafens und damit mitten in einem Gewebe- und Industriegebiet wäre weit angebrachter. In diesem Falle wäre wohl ein weiterer Hochspannungsmast und vor allem ein entsprechender Hochwasserschutz erforderlich.

Alternativ wäre ein Standort auf der Höhe auf halbem Weg zwischen Dürrbachtal und Rimpar denkbar, zum Beispiel in der Nähe der Gasüberland-Station. Das geplante Gebäude kann ich nur als Verschandelung des Dürrbachtals bezeichnen. Das hat unser schönes Tal nicht verdient.

Ingo Steimann
97080 Würzburg

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