Main-Klinik und Senioren-Einrichtungen machen mehr Verluste als befürchtet

Bayerns Krankenhäuser kämpfen gegen Kostensteigerungen – so lautete dieser Tage eine Schlagzeile in der Medien-Landschaft. Diese Entwicklung macht auch vor der Main-Klinik in Ochsenfurt nicht Halt. Das zuständige Kommunalunternehmen (KU) des Landkreises hat in der Main-Klinik und in seinen Senioreneinrichtungen einen weitaus höheren Verlust eingefahren, als vor Jahresbeginn im Wirtschaftsplan prognostiziert wurde.
Die Main-Klinik in Ochsenfurt: Sie ist eine der Ursachen, dass das Kommunalunternehmen des Landkreises in diesem Jahr einen Verlust von 2,1 Millionen Euro einfahren wird. Der Hauptanteil fällt auf die Main-Klinik.
Foto: Gerhard Meißner | Die Main-Klinik in Ochsenfurt: Sie ist eine der Ursachen, dass das Kommunalunternehmen des Landkreises in diesem Jahr einen Verlust von 2,1 Millionen Euro einfahren wird. Der Hauptanteil fällt auf die Main-Klinik.

Die Kreisräte bekamen in ihrer Sitzung die genauen Zahlen vorgelegt: Gerechnet wurde im Haushalt 2012 mit einem Gesamt-Verlust von 1,65 Millionen Euro. Das reicht bei weitem nicht. Nun kommen fast 450 000 Euro dazu, sodass die roten Zahlen auf insgesamt 2,1 Millionen Euro steigen. Das liegt zum einen an den geringeren Einnahmen an der Main-Klinik (365 000 Euro) und Mehrausgaben von 260 000 Euro für Investitionen in den Brandschutz bei den Pflegeeinrichtungen. An anderer Stelle stehen dem günstigere Zahlen gegenüber. Etwa ein Plus von 142 000 Euro beim öffentlichen Personennahverkehr. Bleiben trotzdem 450 000 ...

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