Würzburg

Montessori-Fachoberschule in Würzburg setzt auf Digitalisierung

Digitale Tafeln in einem Klassenzimmer der Montessori-Fachoberschule am neuen Standort Kloster Oberzell in Zell am Main.
Digitale Tafeln in einem Klassenzimmer der Montessori-Fachoberschule am neuen Standort Kloster Oberzell in Zell am Main. Foto: Montessori Trägerverein

Die Würzburger Montessori-Fachoberschule habe die Anzahl digitaler Tafeln in ihren neuen Räumen auf dem Montessori-Campus in Zell erhöht, so dass nun jedes Klassenzimmer darauf zurückgreifen könne, heißt es in einer Pressemitteilung.

Den Lehrern war es während der Corona-bedingten Schließung somit möglich, ihren Unterricht per Internet zu übertragen. Ein neues digitales Konzept der Schule, das Präsenzphasen und den wichtigen persönlichen Kontakt zwischen den Schülern und Lehrern ermöglicht und somit das greifbare digitale Lernen zuhause gestattet, wurde sofort umgesetzt.

Kleine Gruppen und enger persönlicher Kontakt

Beides kann an der Montessori-FOS realisiert werden, da die Stammgruppen ohnehin nur die derzeit maximal erlaubte Anzahl an Schülern, die in einem Klassenzimmer sein dürfen, haben. Schon zuvor waren die kleinen Gruppen, der enge persönliche Kontakt und die dadurch stärkere Aktivierung der Schüler ein Markenzeichen der Pädagogik.

Auch bei der Umsetzung montessorianischer Haltungen im digitalen Lernen waren die Lehrer kreativ: Schülern können am Online-Unterricht teilnehmen und an eigens produzierten Videos oder an von den Lehrern zur Verfügung gestellten Apps den Stoff bearbeiten. Dazu bekommen sie im Chat oder in einer Videokonferenz weitere Hilfen, wenn sie dies wünschen.

Aber nicht nur als Konsumenten sollen Schüler davon profitieren, sondern für ihre Medienkompetenz ist es ebenso wichtig, dass sie selbst Inhalte produzieren, sich ausprobieren können, die neuen Werkzeuge kennenlernen und damit experimentieren.

Mit Apps selbstbestimmt im eigenen Tempo lernen

Auch das Montessori-Material, das Schülern erlaubt, selbstbestimmt im eigenen Tempo zu lernen und sich zu überprüfen, ist digitaler geworden. Lern-Apps nehmen den Grundgedanken auf, können von Lehrern bespielt werden und somit den Unterricht ergänzen.

Um dauerhaft die Vorteile des Selbststudiums nutzen können, hat die Montessori-FOS entschieden, jedem neuen Schüler ein eigenes "iPad" zur Verfügung zu stellen, das bereits mit der notwendigen Software und den zu nutzenden Anwendungen bespielt ist.

Dadurch sollen alle Schüler die gleichen Voraussetzungen haben. In der Arbeit und im Studium werden die Schüler mit solchen Programmen und Netzwerken arbeiten. Sie darauf vorzubereiten, sehen die Pädagogen der Montessori-FOS als ihre Aufgabe.

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