Würzburg

MP+Mordversuch an Fußgängerin: Grauer Benz bleibt verschwunden

Ein 22-jähriger PS-Protz aus Würzburg muss sich für ein illegales Rennen mit 150 Sachen in Heidingsfeld verantworten. Den zweiten Raser fand die Polizei nicht.
Ein Auto als 'Waffe' in einem Mordversuch:  In diesem Wagen hätte der 22-Jährige in der Mergentheimer Straße in Würzburg-Heidingsfeld fast eine Fußgängerin tot gefahren.
Foto: Berthold Diem | Ein Auto als "Waffe" in einem Mordversuch:  In diesem Wagen hätte der 22-Jährige in der Mergentheimer Straße in Würzburg-Heidingsfeld fast eine Fußgängerin tot gefahren.

Die "Waffe", die beim Mordversuch an der Fußgängerin zum Einsatz gekommen sein soll, weckt bei Autofreunden Neid und Bewunderung: Ein schwarz glänzender Mercedes AMG 63 s,  mit (je nach Modell) 390 bis 476 PS unter der Haube. Kostenpunkt: 70 000 Euro aufwärts. Es hagelt öffentliche KritikDer junge Fahrer erntete zu Prozessbeginn in der Öffentlichkeit viel Kritik dafür, dass er das Gaspedal voll durchgetreten haben soll. Er sei wie ein "pubertierender Halbstarker" unterwegs gewesen, lautete ein Kommentar. Andere Beobachter forderten "lebenslangen Führerschein-Entzug".

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