Greußenheim

Multifunktionale Erweiterung des Kindergartengeländes

Mit dem Bau einer Stützmauer gelang eine flächenmäßige Erweiterung des darüber angeordneten Kindergartengeländes. In die Mauer integriert ist talseits eine Buswartehalle, von deren Fertigstellung sich  Bürgermeisterin Karin Kuhn (Bürgermitte Greußenheim), Bauunternehmer Harald Schebler und Architekt Andreas Hanisch (im Bild von links) überzeugten.
Foto: Herbert Ehehalt | Mit dem Bau einer Stützmauer gelang eine flächenmäßige Erweiterung des darüber angeordneten Kindergartengeländes.

Im zeitlichen Plansoll befinden sich die Vorbereitungen zur Erweiterung des Kindergartens in Greußenheim. Nahtlos weitergehen können die Arbeiten schon nach der Weihnachtspause - soweit die Witterung mitspielt. Und sollte es tatsächlich zu feucht sein, können sich die Schüler und Fahrgäste der ÖPNV-Busse zumindest unterstellen in der am Dr.-Helmut-Kohl-Platz neu geschaffenen Buswartehalle.

Weil das Kinderhaus in Greußenheim aus allen Nähten platzt, soll es eine Erweiterung erfahren. Seit beinahe zwei Jahren laufen die planerischen Vorbereitungen. Jedoch ist nicht nur die Zahl an Betreuungsplätzen begrenzt. Als eingeschränkt erwies sich auch das Platzangebot, um eine dringend erforderliche Erweiterung an den bestehenden Kindergarten anzugliedern.

Eine ebenso einfache wie geniale multifunktionale Lösung parat hatte Architekt Andreas Hanisch. Durch den Bau einer Stützmauer ließ sich nicht nur das vorhandene Gelände des Kindergartens maßgeblich erweitern. In die Mauer integrierte der findige Architekt talseits eine an dieser Stelle längst überfällige Buswartehalle.

Mit dem Bau der Stützmauer gelang eine flächenmäßige Erweiterung des Kindergartengeländes. Nach Fertigstellung der Mauer konnte das massive Bauwerk noch vor der Weihnachtsruhe hinterfüllt werden. In dem damit entstandenen zusätzlichen Bereich kann somit eine Außenspielfläche angeordnet werden, die dem Erweiterungsneubau angegliedert ist. Im Rahmen der Erweiterung des Kindergartens entstehen neue Räume für zwei Kleinkindgruppen.

Absturzsicherung schaffen

Bei einem Jour-Fix-Termin zur Abnahme nach Fertigstellung erklärte Architekt Andreas Hanisch den weiteren Fortgang der Arbeiten. Zunächst werde nach der Winterpause ein Holzzaun auf die neu geschaffene Stützmauer aufgesetzt, um somit eine Absturzsicherung zu schaffen. Im Anschluss daran kann mit der Erstellung des Erweiterungsbaus begonnen werden. Wegen des begrenzten Platzangebots auf dem vorhandenen Gelände wird der Erweiterungsbau unmittelbar an der Grundstücksgrenze zur bergseitig verlaufenden Franz-Fleicher-Straße platziert.

Die beiden Trakte des Erweiterungsneubau werden wegen der Geländevorgaben auf zwei unterschiedlichen Ebenen entstehen. In einem zweiten Bauabschnitt sollen darüber hinaus noch um 78,5 Quadratmeter erweiterte Personalräume geschaffen werden. Nach den Planungen von Architekt Andreas Hanisch werden Erweiterungsneubau und bestehender Kindergarten nach Abschluss der Bauarbeiten durch einen Verbindungstrakt zentral zugänglich sein.

Weil das Kinderhaus in Greußenheim aus allen Nähten platzt, soll es eine Erweiterung erfahren. Durch den Bau einer Stützmauer (in der Darstellung rechts) wurde der erforderliche Platz geschaffen für eine Außenspielfläche. Nach der Winterpause kann somit der Erweiterungsbau in Angriff genommen werden.
Foto: Architekt Andreas Hanisch | Weil das Kinderhaus in Greußenheim aus allen Nähten platzt, soll es eine Erweiterung erfahren. Durch den Bau einer Stützmauer (in der Darstellung rechts) wurde der erforderliche Platz geschaffen für eine ...
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