Würzburg

Mund-Nasen-Bedeckungen an Hebammen gespendet

Freude über eine selbstlose Masken-Aktion: (von links) Hebamme Heike Martin, Kreissprecherin für Kitzingen

Hebamme Katrin Aßmus, Main-Geburtshaus, die Spender Bas Kast und Sina Bartfeld, Rottendorf, Hebamme Hildegard Schüllner, Rottendorf, Hebamme Ulrike Wegmann, Kreissprecherin für Main-Spessart.
Freude über eine selbstlose Masken-Aktion: (von links) Hebamme Heike Martin, Kreissprecherin für Kitzingen Hebamme Katrin Aßmus, Main-Geburtshaus, die Spender Bas Kast und Sina Bartfeld, Rottendorf, Hebamme Hildegard Schüllner, Rottendorf, Hebamme Ulrike Wegmann, Kreissprecherin für Main-Spessart. Foto: Familie Kast/Bartfeld

Ein großherzige Spende von Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) erging an die freiberuflichen Hebammen der Kreisgruppen Würzburg Stadt/Land, Kitzingen und Main-Spessart sowie an das Main-Geburtshaus, heißt es in einer Pressemitteilung.

Am 31. März verschickte Dr. Sina Bartfeld aus Rottendorf eine Rundmail mit der Frage, ob jemand in den kommenden Tagen eine Rolle Spezialvlies bei der Sandler AG in Schwarzenbach/Saale abholen könne, unter anderem auch an Hildegard Schüllner, Hebamme. Mit diesem Vlies können Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) aus Stoff versehen werden, um einen etwas besseren Schutz vor Covid-19 zu erhalten. Neugierig geworden, nahm Letztere Kontakt zu Bartfeld auf und teilte die Information auch den verantwortlichen Kolleginnen vom Hebammenstützpunkt und den Kreisgruppen mit.  

Schutzausrüstung, insbesondere Schutzmasken, waren zu diesem Zeitpunkt bekanntlich Mangelware. Und die Hebammen wollten sich dieses Vlies auch gerne beschaffen, beziehungsweise wollten sie sich an den Kosten beteiligen.

Als Bartfeld und ihr Mann Bas Kast (Bestsellerautor: Ernährungskompass) durch Schüllner vom Dilemma der Hebammen erfuhren, erklärten sich Bartfeld  und ihr Mann noch am gleichen Tag bereit, nicht nur den Würzburger Kinderarztpraxen diese besonderen Masken zu spenden, sondern auch den freiberuflich tätigen Hebammen, die in der häuslichen Wochenbettbetreuung und im Geburtshaus tätig sind. Schon wenige Tage später konnte mit der Verteilung von circa 180 doppellagigen MNB und diesem besonderen Vliesmaterial an interessierte Hebammen begonnen werden.

Nachdem die Kontaktsperre gelockert ist, können sich die Hebammen nun endlich bei Bartfeld und ihrem Partner Bas Kast für diese selbstlose Aktion bedanken.

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