Würzburg

Nächster sein für sterbende Menschen

Die Begleitung von Menschen am Lebensende werde geprägt von den Wünschen der Sterbenden. Im Vordergrund stehe dabei die Idealvorstellung des Menschen, das eigene Sterben akzeptieren zu können. Allerdings komme auch das Gefühl hinzu, für andere eine Belastung zu sein. Das schreibt das Juliusspital in einer Pressemitteilung.

Angehörige wiederum sorgten sich um das Wohl des Sterbenden, könnten aber mit der Pflege ihres nahestehenden Menschen überfordert werden. Der Nächste – ob Familienangehöriger, guter Freund, Lebenspartner oder in enger Beziehung zum Sterbenden stehend – werde in gleicher Weise von der Unsicherheit in der Herausforderung des Sterbens betroffen wie der Sterbende selbst.

Der Sterbende suche Antworten auf seine existentiellen Fragen. Der Nächste könne durch sein Dasein das Gefühl der Hilflosigkeit und der Ratlosigkeit mittragen und versuchen Hilfe anzubieten. Wer stirbt, ist auf einem Weg, den er allein zu gehen hat. Aber das Wissen, dass da ein Mensch ist, der die Hand hält und begleiten will, tue gut. Das gebe dem Sterbenden das Gefühl, nicht allein zu sein. Sowohl der Nächste als auch der Sterbende lernen, dass Sterben und Tod ein Teil unseres Lebens sind, heißt es abschließend in der Mitteilung.

Eingeladen zu diesem Online-Vortrag am Donnerstag, 28. Januar, um 19 Uhr, sind alle am Thema Interessierten, besonders Hospizbegleiter und Pflegekräfte.

Eine schriftliche Anmeldung ist unter E-Mail: palliativakademie@juliusspital.de erforderlich.

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