Kist

Neue Abflussrinne soll Grundstückszufahrt verbessern

Die Abflussrinne entlang der Staatstraße 578 in Kist wurde erneuert. Gerne hätte die Gemeinde den Gehweg ebenfalls mitgemacht, wurde von der Baumaßnahme durch das Staatliche Bauamt aber nicht unterrichtet.
Foto: Matthias Ernst | Die Abflussrinne entlang der Staatstraße 578 in Kist wurde erneuert. Gerne hätte die Gemeinde den Gehweg ebenfalls mitgemacht, wurde von der Baumaßnahme durch das Staatliche Bauamt aber nicht unterrichtet.

Etwas überrascht war man in Kist, dass das Staatliche Bauamt einen Teil der Staatsstraße 578 im Ortsgebiet von Kist mit einer neuen Ablaufrinne für Regenwasser versehen hat. Hintergrund seien, so hatte Bürgermeister Volker Faulhaber (SPD) mittlerweile erfahren, aufsitzende Fahrzeuge bei der Einfahrt in die Tankstelle gewesen. Der Übergang war einfach zu steil und beschädigte die Randsteine.

Die Forderung nach einer Verbesserung der Situation war auch bei den beiden Kister Verkehrsgipfeln und einer anschließenden Begehung mit den Fachstellen erhoben worden. Allerdings überraschte der Zeitpunkt der Durchführung jetzt doch. Faulhaber wusste nichts von den Bauarbeiten und unterbrach sogar seinen Urlaub, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Wären uns die Bauarbeiten frühzeitig bekannt gemacht worden, hätten wir auch den teilweise maroden Gehweg sanieren können. Das geht nun nicht mehr, bedauerte der Bürgermeister und fand damit breite Zustimmung im Gemeinderat. Auch für die Mitglieder des Rates war das Vorgehen unverständlich, zumal man sonst immer im Vorfeld von Baumaßnahmen des Staatlichen Bauamtes unterrichtet wurde.

Stephan Spall (CSU) wollte wissen, ob er nun geschaffene Zustand bleiben würde. Die unterschiedlichen Höhen von Straße und Gehweg und die Schräge der Rinne seien nicht optimal, fand nicht nur er. Bürgermeister Faulhaber erwiderte, dass nach seinen Kenntnissen das Straßenniveau noch etwas angepasst werde. Auch hierfür sei eine teilweise Sperrung der Staatsstraße notwendig. Wann die Umsetzung erfolge, entziehe sich allerdings seiner Kenntnis.

Dafür herrscht nun bei einem weiteren Straßenprojekt in Kist Sicherheit. Der bereits im vergangenen Jahr angedachte Ausbau des Kernweges 161 von der Seniorenresidenz bis zur Gemarkungsgrenze in Richtung Limbachshof kann nun endlich weiter geplant werden. Die entsprechenden Förderzusagen des Amtes für ländliche Entwicklung würden mittlerweile vorliegen und deshalb beauftragte der Gemeinderat das Ingenieurbüro Röschert mit der Durchführung der Leistungsphasen fünf bis neun. Wie berichtet, soll der in einem schlechten Zustand befindliche Betonweg durch einen Asphaltweg ersetzt werden. "Dann ist wieder für eine Generation  alles in Ordnung", so Faulhaber. Man will die Arbeiten so durchführen, dass die Landwirtschaft möglichst wenig gestört wird. Geplant sind die Arbeiten vom Herbst bis in den Winter hinein.

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