Gaukönigshofen

Neue Einrichtung im Gaukönigshöfer Altort: Kinderhort entsteht

Planung wird verwirklicht: Über den Beginn der Arbeiten für den Bau des Kinderhorts in Gaukönigshofen freut sich zum Ende seiner Amtszeit Bürgermeister Bernhard Rhein.
Planung wird verwirklicht: Über den Beginn der Arbeiten für den Bau des Kinderhorts in Gaukönigshofen freut sich zum Ende seiner Amtszeit Bürgermeister Bernhard Rhein. Foto: Hannelore Grimm

Mit dem Neubau eines Kinderhorts, der an die seit 2015 bestehende Kindertagesstätte anschließt, verändert sich erneut das Bild im Gaukönigshöfer Altort. Um Platz zu schaffen für die neue Einrichtung, steht zunächst der Abbruch des gemeindeeigenen Anwesens am Königshof an.

Dass die im Vorjahr geplante Maßnahme wenige Tage vor Ende seiner zwölfjährigen Amtszeit in Angriff genommen wurde, darüber freut sich Bürgermeister Bernhard Rhein. Vor dem Anwesen, in dem die Mitarbeiter einer Baufirma in gebührenden Abstand und mit Mundschutz, mit Abrissarbeiten beschäftigt sind, erläuterte das scheidende Ortsoberhaupt die Baumaßnahme.

Wie groß sind die Kapazitäten?

Der entstehende Hort kann bis zu 75 Kinder aufnehmen. Das Gebäude bietet im Erdgeschoss Platz für einen Gruppenraum, Lehrerzimmer, Küche, Speisesaal, drei Hausaufgabenräume sowie Sanitäranlagen und einen Raum für Heizung/Technik.

Im Dachgeschoss befinden sich zwei Gruppenräume, ein Raum für Hausaufgaben und die Sanitäranlagen. Die Kosten für den Hortbau bezifferte Bernhard Rhein auf insgesamt rund 2 536 290 Euro. Die förderfähigen Ausgaben in Höhe von rund 2 074 000 Euro werden nach dem Bescheid der Regierung von Unterfranken mit 1 203 000 Euro bezuschusst.

Mit den in Aussicht gestellten Mitteln aus dem Förderprogramm "Richtlinien zur Förderung von Investitionen zur Schaffung von Betreuungsplätzen für Grundschulkinder" in Höhe von 450 000 Euro kann die Gemeinde von Gesamtzuwendungen in Höhe von  1 653 000 Euro ausgehen.

Auch der Abriss kostet

Der Eigenteil der Gemeinde Gaukönigshofen wird vorausssichtlich rund 883 300 Euro betragen. 66 000 Euro sind für die Sicherung des Wohnhauses, das direkt mit dem Abrissgebäude verbunden ist, veranschlagt. Zu den Kosten trägt das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) mit einer Förderung von 33 000 Euro bei.

Die Heizanlage für den Hort entsteht derzeit neben der gegenüberliegenden Grundschule. Nach der für das Jahr 2022 geplanten umfassenden Sanierung des Schulgebäudes werden der Hort und die Schule gemeinsam mit Wärme aus der Pellets-Heizung versorgt.

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