Würzburg

Neue Themen und neue Geschäftsführung

Mit der neuen Geschäftsstellenleiterin, Verena Walter (Mitte), geht die Gesundheitsregionplus in die nächste Runde. Landrat Thomas Eberth (links) und Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg begrüßten Verena Walter und besprachen beim Corona-bedingt verspäteten Amtsantritt erste Projekte.
Mit der neuen Geschäftsstellenleiterin, Verena Walter (Mitte), geht die Gesundheitsregionplus in die nächste Runde. Landrat Thomas Eberth (links) und Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg begrüßten Verena Walter und besprachen beim Corona-bedingt verspäteten Amtsantritt erste Projekte. Foto: Dagmar Hofmann

Die Gesundheitsregion plus geht in die nächste Runde

Seit 2015 sind Stadt und Landkreis Würzburg eine von 50 Gesundheitsregionenplus. Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, tragen diese mit kommunalen Netzwerken dazu bei, die Prävention sowie die medizinische und pflegerische Versorgung vor Ort weiter zu optimieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aufgrund der positiven Erfahrungen und erfolgreichen Aktivitäten im Projektzeitraum 2015 bis 2019 reichten Stadt und Landkreis Würzburg im vergangenen Jahr einen Antrag zur Fortführung der Gesundheitsregionplus ein - im Dezember 2019 ging der Zuwendungsbescheid für weitere fünf Jahre (Januar 2020 bis Dezember 2024) ein.

Fortführung und neue Themen

Die etablierten Netzwerkstrukturen – das übergeordnete Gesundheitsforum sowie sechs themenbezogene Arbeitsgruppen - warten auf Fortführung. Daneben liegt eine Reihe an Themen, die sich sowohl aus der Zusammenarbeit als auch aus konkreten Bedarfserhebungen ergaben, zur weiteren Bearbeitung vor. Bei den „Gesunden Hochschulen“ steht hinsichtlich der Studierendengesundheit beispielsweise die Ausbildung von Gesundheitsmultiplikatoren und die Umsetzung von Gesundheitstagen auf dem Programm.

Die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung bedarf weiterer kommunaler Aktivitäten, ebenso die Förderung der Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung in Stadt und Landkreis Würzburg. Der Themenkomplex „Klimawandel & Gesundheit“ wird unter anderem einen Hitzeaktionsplan beinhalten. Hinsichtlich „Gesunder Stadtteile und Gemeinden“ gilt es, das Thema soziale Ungleichheit von Gesundheitschancen in den Fokus zu nehmen und zu beleuchten.

Neben den bisherigen Handlungsfeldern „Gesundheitsförderung & Prävention“ sowie „Gesundheitsversorgung“, wird mit dem neuen Handlungsfeld „Pflege“ das Spektrum der Gesundheitsregionplus im zweiten Förderzeitraum zudem um ein wichtiges Thema erweitert. Hier gilt es, gemeinsam mit den relevanten Akteuren, Bedarfe zu prüfen und entsprechende Projekte in die Wege zu leiten.

Leitung der Geschäftsstelle neu besetzt

Nicht nur neue Themen begleiten das Projekt ab 2020, die Fortführung erfolgt auch unter neuer Leitung: Verena Walter hat im März die Geschäftsstellenleitung übernommen. Als gebürtige Würzburgerin freut sich die Gesundheitswissenschaftlerin darauf, für die Gesundheit der Bürger in ihrer Heimat aktiv zu sein.

Landrat Thomas Eberth begrüßte gemeinsam mit der Sozialreferentin der Stadt Würzburg, Dr. Hülya Düber, die neue Geschäftsstellenleiterin Verena Walter. Diese hat während der Corona-Pandemie ihre neue Stelle angetreten und kann nun neben Corona auch wieder andere Themen in den Fokus nehmen.

Nähere Informationen zu Projekten und Aktivitäten der Gesundheitsregionplus gibt es unter www.gesundheitsregionplus-wuerzburg.de oder bei der Geschäftsstellenleiterin Verena Walter, Tel.: (0931) 80035944, E-Mail: gesundheitsregionplus@lra-wue.bayern.de.

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