Goßmannsdorf

Neues Freizeitgelände:"Klein, aber fein."

Seinen Segen erhielt nun das neu gestaltete Gossmannsdorfer Mainufer. Im Bild, von links: Hilmar Volkamer (Teilnehmergemeinschaft), Architekt Ralph Schäffner, Manfred Deppisch (Teilnehmergemeinschaft), Bürgermeister Peter Juks, MdL Volkmar Halbleib und die Pfarrer Klaus Weber und Robert Foldenauer. 
Seinen Segen erhielt nun das neu gestaltete Gossmannsdorfer Mainufer. Im Bild, von links: Hilmar Volkamer (Teilnehmergemeinschaft), Architekt Ralph Schäffner, Manfred Deppisch (Teilnehmergemeinschaft), Bürgermeister Peter Juks, MdL Volkmar Halbleib und die Pfarrer Klaus Weber und Robert Foldenauer.  Foto: Klaus Stäck

Schon seit einigen Wochen herrscht bei sonnigem Wetter reges Leben am neuen Freizeitgelände in Goßmannsdorf. Dessen offizielle Übergabe mit Segnung fand nun an einem heißen Nachmittag statt. Erholung daheim und Erfrischung am Mainufer ist gerade momentan - wegen der durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Reisemöglichkeiten - sehr gefragt. Dieser Aspekt zog sich wie ein roter Faden durch die Wortbeiträge der Feier. Planer und Macher sahen sich bestätigt, mit dem Erholungsgelände dem Freizeitpotenzial vor Ort zu mehr Wertschätzung zu verhelfen.

In der Nähe des Sportplatzes entstanden unter anderem ein Zugang zum Mainufer mit Strand und Liegebereich, ein Zugang zum Schafbach, ein Spielplatz mit mehreren Geräten, Ruhebänke und zur Zierde ein Pumpbrunnen. "Klein, aber fein", sei die Anlage geworden, sagte Bürgermeister Peter Juks und freute sich, auch wenn der Kostenaufwand zuletzt 425 000 Euro betrug. Möglich wurde das Projekt durch Unterstützung des Amts für Ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung, so dass sich die Stadt Ochsenfurt und der Freistaat Bayern die Kosten teilen.

Im Rahmen der Dorferneuerung 

Bei der praktischen Umsetzung halfen Aktive der Teilnehmergemeinschaft, denen Juks ebenso dankte wie allen anderen Beteiligten: Amt für Ländliche Entwicklung,  Architekturbüro Arc.gruen, Stadtbauamt und Bauhof und allen weiteren Firmen. Nach drei bis vier Jahren Planung sei das Projekt nun zeitnah verwirklicht worden. "Es ist das erste große Projekt im Rahmen der Dorferneuerung Goßmannsdorf", berichtete Hilmar Volkamer, der Vorstandsvorsitzende der Teilnehmergemeinschaft.

Eigentlich hätte zuerst die Umgestaltung der Zehnthofstraße an der Reihe sein sollen, was aber an offenen Fragen wegen der abgeschafften Anliegerbeiträge scheiterte. Die Zehnthofstraße soll aber als nächstes angegangen werden. Dass die praktische Umsetzung des Erholungsgeländes nicht einfach gewesen sei, berichtete Architekt Ralph Schäffner vom Büro arc.gruen.

So habe man unvorhergesehene Überraschungen erlebt. Die Baupreise seien explodiert. Der frühere Goßmannsdorfer Strand habe nicht genutzt werden können, weil er sich zu einem Biotop entwickelt hatte, so Schäffner. Für den neuen Zugang zum Fluss sei viel Bodenabtrag nötig gewesen. Und man sei auf etliche unbekannte Leitungen gestoßen. Eher angenehm hingegen sei der Fund von Muschelkalksteinen einer früheren Brücke gewesen. Der Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib sagte: "Wir holen uns den Main zurück." Nachdem in den vergangenen Jahrzehnten das Mainwasser viel sauberer geworden sei, könne der Fluss auch wieder zur Erholung genutzt werden.

Freizeitgelände wurde gesegnet

Die Segnung des Freizeitgeländes nahmen der katholische Pfarrer Klaus Weber und der evangelische Pfarrer Robert Foldenauer vor. Foldenauer sagte, man sollte sich bei der Entspannung in der Natur auch als Teil eines großen Ganzen verstehen, als Teil der Schöpfung. Mit der Natur sorgsam umzugehen, war nicht nur der Appell der Geistlichen, sondern auch von Bürgermeister Juks. Er dankte dem TSV Goßmannsdorf dafür, dass dieser sich als direkter Nachbar bereit erklärte, für Sauberkeit und Pflege des Geländes zu sorgen.

Beendet wurde die Feier mit dem obligatorischen Durchschneiden des Bandes von Stadtrat und Sportreferent Joachim Eck. Letzterer begab sich im gestreiften Badeanzug vom neuen Ufer aus zum Schwimmen in den Main. 

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