ESTENFELD

Neujahrsempfang im Zeichen der Ehrungen

Die Geehrten auf einen Blick: Gut anderthalb Stunden lang hatte Estenfelds Bürgermeisterin Rosi Schraud beim Neujahrsempfang mit ihren beiden Stellvertretern Joachim Sadler und Gerhard Knorz verdiente Sportler und Ehrenamtler der Gemeinde geehrt.
Foto: G. Chuleck | Die Geehrten auf einen Blick: Gut anderthalb Stunden lang hatte Estenfelds Bürgermeisterin Rosi Schraud beim Neujahrsempfang mit ihren beiden Stellvertretern Joachim Sadler und Gerhard Knorz verdiente Sportler und ...

Wie schon in den vergangenen Jahren stand auch der diesjährige Neujahrsempfang der Gemeinde Estenfeld ganz im Zeichen von Ehrungen verdienter Bürger. Bei ihrem ersten Neujahrsempfang als Bürgermeisterin gönnte Rosi Schraud im Mehrzwecksaal der „Weißen Mühle“ ihren Bürgern neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr auch einen Ausblick auf die Arbeit, die der Gemeinderat im Jahr 2015 zu bewältigen hat. Mit ihr ehrten ihre Stellvertreter Joachim Sadler und Gerhard Knorz die Leistungen der Estenfelder.

Unter allen Ehrungen und Würdigungen stach eine besonders heraus, und zwar die für Raphael Schönweitz. Der gebürtige Estenfelder lebt seit einigen Jahren in Kassel, und bei einem ehrenamtlichen Engagement in und am Silvestertag hatte die Bürgermeisterin durch einen Bericht in der Mainpost über eine Entwicklung des 27-jährigen Ingenieurs erfahren, die Leben retten kann. Er hat nämlich einen Rucksack mit erfunden, der eine tragbare Wasseraufbereitungsanlage ist, die sich selbst mit Solarstrom versorgt und mit der Operationsbesteck sterilisiert werden kann. „Noch sind wir in der Entwicklungsphase“, sagte der junge Ingenieur, „wir erfüllen aber alle EU-Standards und wollen 2016 damit auf den Markt kommen.“ Schönweitz verwies auch auf die Internetseite www.rucksackspende.de und bat um Geldspenden, womit er bei den Estenfeldern auf offene Ohren und Geldbeutel stieß.

Neben Schönweitz ehrte die Bürgermeisterin auch eine ganze Reihe an Sportlern, Einzelpersonen und Vereinen (siehe Infokasten). In ihrer Ansprache verglich sie den Jahreswechsel mit einem „Luftanhalten vor dem Sprung ins Wasser“ und dem „Kräftesammeln vor einem sportlichen Wettkampf“. Aktuell sind Asylsuchende in Estenfeld untergebracht. Wer ihnen helfen wolle, „soll sich bei mir melden, denn wir wollen einen ehrenamtlichen Helferkreis installieren, der die Hilfeleistungen koordiniert“.

Schraud ermutigte ihre Mitbürger, die vielen Entwicklungsprozesse weiterhin zu unterstützen und zu begleiten. Positiv wertete sie auch das nach wie vor große Interesse von Bauwilligen für das Baugebiet „Triebweg III“. Kurz erinnerte sie auch an den einstündigen Stromausfall am 30. Dezember, „und so mancher Estenfelder meinte, hätte der länger gedauert, würden wir im September eine gestiegene Geburtenrate verzeichnen. Schau'n wir mal“.

Auch in diesem Jahr steht einiges auf der Agenda des Gemeinderates. Die Sanierung der Straßen und Kanäle, die energetische Sanierung der Grund- und Mittelschulgebäude, eine „Frischzellenkur“ für die 30 Jahre alte Mehrzweckhalle der „Weißen Mühle“ und die Unterbringung der Feuerwehr stehen auf der Liste, und mit den Bürgern zusammen soll ein städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet werden.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Würzburg und erhalten Sie dreimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Themen & Autoren / Autorinnen
Guido Chuleck
Ehrenamtliches Engagement
Ingenieure
Operationsbestecke
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!