Würzburg

NS-Bezug: Ärger in Margetshöchheim wegen Straßenumbenennung

Der Nikolaus-Fey-Weg in Margetshöchheim soll wegen der NS-Vergangenheit des Namengebers umbenannt werden. Dagegen gibt es nun Widerstand einiger Anwohner.
Frank Ost, Anwohner des Nikolaus-Fey-Weges in Margetshöchheim, wehrt sich gegen eine geplante Umbenennung des NS-belasteten Straßennamens.
Foto: Patty Varasano | Frank Ost, Anwohner des Nikolaus-Fey-Weges in Margetshöchheim, wehrt sich gegen eine geplante Umbenennung des NS-belasteten Straßennamens.

Der Dichter Nikolaus Fey (geboren in Wiesentheid, Lkr. Kitzingen) war überzeugter Nationalsozialist. Trotzdem sind in der Region Würzburg zahlreiche Straßen nach ihm benannt. In der Gemeinde Margetshöchheim soll sich dies nun ändern. Eine kleine Gruppe von Anwohnern ist jedoch mit der Umbenennung nicht einverstanden."Wir empfinden das Vorgehen als undemokratisch", sagt Frank Ost, der am Nikolaus-Fey-Weg wohnt. Die Umbenennung sei vom Gemeinderat einfach entschieden und nicht ausreichend kommuniziert worden. "Wir Anwohner wären dazu gerne angehört worden", so Ost.

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