Gelchsheim

Öffnung des Gelchsheimer Freibads ungewiss

Das Gelchsheimer Freibad am Gaubahnradweg ist gerüstet. Ob es

auch für die Badegäste geöffnet wird ist noch unklar.
Das Gelchsheimer Freibad am Gaubahnradweg ist gerüstet. Ob es auch für die Badegäste geöffnet wird ist noch unklar. Foto: Hannelore Grimm

Soll das Freibad am Gaubahnradweg geöffnet werden? Und wenn ja, wie würde der Betrieb ablaufen?Mit diesen Fragen hatte sich der Gemeinderat mit Bürgermeister Roland Nöth an der Spitze auseinanderzusetzen. Bei der Sitzung, die aufgrund der Abstandsregelung erneut in der Deutschherren-Halle stattfand, erläuterte der Bürgermeister den umfangreichen Maßnahmenkatalog der mit der Inbetriebnahme des Freibades verbunden ist.

Nach den Worten von Roland Nöth "wäre es schön, wenn wir aufmachen könnten." Er gab allerdings zu bedenken, dass angesichts der Auflagen eine Öffnung ohne ehrenamtliche Helfer nicht machbar ist.

Nach einer längeren Diskussion, in der ein Kartenvorverkauf ebenso zur Debatte stand wie ein Schichtbetrieb, einigten sich die Ratsmitglieder auf den Vorschlag des Bürgermeisters ein Konzept für einen möglichen Badebetrieb zu erstellen. Mit diesem Konzept, mit dem alsbald die Bürger informiert werden sollen, wird gleichzeitig um Helfer geworben. "Wir müssen die Bürger mitnehmen sonst wird das nichts" sagte Roland Nöth und fügte hinzu " ein Bad wie wir es gewohnt sind, wird es in diesem Sommer nicht geben."

Hunde dürfen generell nicht auf Spielplätze

Neben der einstimmigen Genehmigung des Antrags einer örtlichen Baufirma für die Erstellung eines Lagerplatzes und einer Abfallbehandlungsanlage und der Baugenehmigung für ein Wohnhaus kam das Gremium mit zwei Tagesordnungspunkten wahrlich auf den Hund.

Die Verordnung des Marktes Gelchsheim über das freie Umherlaufen von großen Hunden und Kampfhunden, die der Rat zugestimmt hat, sieht auf gemeindlichen Einrichtungen wie Spielplätzen, Park- und Grünanlagen grundsätzlich das Verbot von Mitführen von Hunden generell oder einen Leinenzwang für alle Hunde vor. Diese Benutzungssatzung gilt jedoch nicht auf den öffentlichen Verkehrsflächen.

Beschlossen wurde auch die Satzung über die Anleinpflicht von Hunden und die Verunreinigung von öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen durch Hundekot, der unzweifelhaft eine Verunreinigung über das übliche Maß hinaus ist. Hier kann die Gemeinde den Verstoß lediglich im Bereich der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze im Sinne des  Gesetzes ahnden. Den Eigentümern privater Grundstücke bleibt nur der Zivilrechtsweg.

Diskussion um Zuschüsse für Vereine

Um den Gehweg vor der Kirche frei von parkenden Autos zu halten fasste das Gremium einstimmig den Beschluss die Fläche zu markieren.

Schnell abgehandelt waren die Ernennungen von Simon Lesch zum Jugendbeauftragten, Stefan Leimig und Christoph Wülk zu Beauftragten des Förderkreis Freibad und Anita Langer als Seniorenbeauftragte.

Eine längere Debatte brachte der vorgeschlagene Grundsatzbeschluss über die gemeindlichen Zuschüsse an Vereine und Vereinigungen mit sich. Nach dem Für und Wider, ob die beantragten Zuschüsse über die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Aub geregelt werden, stimmten drei Ratsmitglieder dafür. Sechs stimmten dafür die das die bisherige Regelung beibehalten und zehn Prozent von den, für Anschaffungen oder Baumaßnahmen benötigten Kosten, bezuschusst werden.

Unter den Beschlüssen aus der vorausgegangen nicht öffentlichen Sitzung, gab Roland Nöth seinen Ehrensold in Höhe von 2900 Euro (Brutto) bekannt. Die Abrechnung der Fahrtkosten erfolgt nach dem geführten Fahrtenbuch. Der zweite Bürgermeister Stefan Leimig erhält für die Vertretung pauschal monatlich 250 Euro und dritter Bürgermeister Christoph Wülk erhält monatlich 125 Euro. Das Sitzungsgeld für die Gemeinderatsmitglieder beläuft sich auf 20 Euro.

 

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