Oberickelsheim

Ortsschild Richtung Hopferstadt soll versetzt werden

Das Ortsschild am Ortsausgang von Geißlingen soll in Richtung Hopferstadt versetzt werden. Doch zuvor müssen die Fachbehörden ihr Einverständnis erklären.
Foto: Gerhard Krämer | Das Ortsschild am Ortsausgang von Geißlingen soll in Richtung Hopferstadt versetzt werden. Doch zuvor müssen die Fachbehörden ihr Einverständnis erklären.

Am Ortsausgang von Geißlingen Richtung Hopferstadt steht eine landwirtschaftliche Halle, die als solche nicht mehr genutzt wird. Der Eigentümer vermietet sie an Leute, die darin ihren Bootsanhänger oder Wohnwagen unterstellen. Doch größere Gespanne haben ein Problem: Das Ortsschild steht im Weg. Deswegen beantragt der Hallenvermieter eine Versetzung. Doch so einfach ist das erst einmal nicht.

Vor der Sitzung des Gemeinderats Oberickelsheim schauten sich die Ratsmitglieder vor Ort an der Halle um. Sie ließen sich vom Eigentümer der Halle die Probleme schildern. Das Schild sollte, wenn möglich, etwa zehn Meter vom jetzigen Standort Richtung Hopferstadt versetzt werden.

Zustimmung erforderlich

Da es sich um eine Gemeindeverbindungsstraße handelt, liegt das theoretisch im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde. Allerdings, dies machte Bürgermeister Michael Pfanzer deutlich, bedürfe es der Zustimmung der Polizei und des Landratsamtes. Mit diesen müsse erst noch Kontakt aufgenommen werden.

Zwar könne mit der Versetzung des Ortschildes durchaus der Verkehr schon früher verlangsamt werden, doch war man sich im Gemeinderat nicht sicher, was die Versetzung des Ortsschildes noch für Konsequenzen haben könnte, gerade was Innen- und Außenbereich betrifft. Deswegen will man erst die Fachbehörden anhören und vertagte eine Entscheidung.

Antragsteller trägt Kosten

Einig war sich das Gremium, dass die gesamten Kosten für die Versetzung der Antragssteller tragen muss. Dieser habe auch den einzigen Nutzen davon, hieß es in der anschließenden Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Oberickelsheim.

Grundstückstausch

Zwar hat die Gemeinde zwei Grundstücke in Geißlingen schon 2016 mit einem Bürger getauscht, jetzt muss aber noch ein Notarvertrag gemacht werden. Der Tausch erfolgte in der Flurbereinigung. Die ist aber noch nicht abgeschlossen. Da es für die nun gemeindlichen Grundstücke Interessenten gibt, die dort bauen möchten, muss es schon jetzt und nicht erst nach Abschluss der Flurbereinigung notariell abgesichert werden. Der Gemeinderat stimmte zu.

Weiße Flecken beim Mobilfunk

Offiziell galt der größte Teil des Landkreises versorgt, was den Mobilfunk betraf. Das sahen etliche Gemeinden anders. Unter Federführung des Landkreises hat es nun eine neue Untersuchung gegeben. Die hat bestätigt, was viele bereits wussten. Es gibt noch etliche weiße Flecken. So auch in der Gemeinde Oberickelsheim. Während es in Oberickelsheim selbst relativ gut ausschaut, in den beiden anderen Ortsteilen Geißlingen und Rodheim ist dies nicht der Fall.

Insgesamt zwölf weitere Gemeinden kommen nun in den Genuss einer Förderung. Allerdings müsste auch Oberickelsheim nach der Markterkundung und weiteren Untersuchungen selbst einen Sendemast bauen. 90 Prozent Zuschuss gibt es dazu. Der Mast könnte dann an einen oder zwei Mobilfunkanbieter vermietet werden. Es könnte aber auch sein, dass ein Anbieter selbst den Sendemast baut oder ihn von der Gemeinde dann abkauft.

Interesse an Funkmast

Jetzt bekundete der Gemeinderat erst einmal einstimmig sein Interesse. Mit Kosten ist dies jetzt noch nicht verbunden. Eventuell lässt sich ein gemeinsamer Mast mit der Gemeinde Hemmersheim verwirklichen, die bereits vor der neuen Untersuchung als förderfähig galt.

Ebenso eine Interessenbekundung gab der Gemeinderat für das neue Breitband-Förderprogramm ab. Hier ist das Ziel, Glasfaser in alle Häuser zu bringen.

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