Ochsenfurt

Pfarrer i. R. Adam Zirkel im Alter von 90 Jahren gestorben

Pfarrer i. R. Adam Zirkel.
Foto: Repro: Markus Hauck, POW | Pfarrer i. R. Adam Zirkel.

Im Alter von 90 Jahren ist am Montag, 18. Januar, Pfarrer i. R. Dr. Dr. Adam Zirkel, langjähriger Vizeoffizial und Pfarrer der Kuratie Ochsenfurt-Sankt Thekla, gestorben. Das geht aus einer Pressemeldung des Bischöflichen Ordinariats Würzburg hervor.

Zirkel wurde 1930 in Elsenfeld geboren. Nach dem Jurastudium, das ihn unter anderem an das Hamilton College in Clinton/USA führte, und der Promotion entschied sich Zirkel für den Priesterberuf und studierte Theologie in Innsbruck. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 25. Juli 1964 in Würzburg zum Priester.

Darauf folgten Kaplansjahre in Bürgstadt, Haibach und Rottendorf. Anschließend war Zirkel Domvikar-Verweser in Würzburg und zugleich zum Weiterstudium im Kirchenrecht in München freigestellt. Ab 1970 war Zirkel Domvikar und am Kirchlichen Gericht der Diözese tätig. Zum Vizeoffizial am Kirchlichen Gericht wurde er 1972 ernannt.

Auf eigenen Wunsch Pfarrer in Ochsenfurt

Von 1981 bis 1992 war er auf eigenen Wunsch Pfarrer der Kuratie Sankt Thekla in Ochsenfurt, gleichzeitig betreute er von 1981 bis 1986 die Pfarreien Erlach und Zeubelried. Von 1989 bis 1992 betreute er zusätzlich die Pfarrei Hopferstadt, zugleich wurde er Beauftragter für Priester- und Ordensberufe im Dekanat Ochsenfurt. Über das Wirken in den Gemeinden hinaus war er Prosynodalrichter am Kirchlichen Gericht und Ehebandverteidiger.

Zum Diözesansprecher der Charismatischen Gemeindeerneuerung wurde er 1983 für drei Jahre gewählt. Von 1989 bis 1999 war er außerdem Vorsitzender der Barbara-Weigand-Gesellschaft, deren Ehrenvorsitzender er 2010 wurde. 1992 zog Zirkel wieder in seinen Heimatort Elsenfeld, um als Diözesanrichter in der Westregion des Bistums vor allem in kirchlichen Ehefragen ortsnah beraten zu können. Zusätzlich wurde er in Zusammenarbeit mit dem Postulator zum Beauftragten des Bischofs für das Verfahren zur Seligsprechung von Pfarrer Georg Häfner ernannt und zur Mithilfe in der Seelsorge im Dekanat Obernburg beauftragt.

1999 wurde Zirkel in den dauernden Ruhestand versetzt. Bis Januar 2014 half er weiterhin in der Seelsorge mit und engagierte sich als Diözesanrichter.

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