Hettstadt

Piste frei für wilde Bienen

Im Bild (von links) Andrea Rothenbucher (Bürgermeisterin Hettstadt),  Karl-Heinz Hupp (Gärtnerei Hupp Höchberg),  Alfred Weigand (Naturschutzbeauftragter Flugplatz Hettstadt), Helmut Schantz (Flugplatz Hettstadt), (hinten) Felix Lang (Amt für Ländliche Entwicklung), (vorne) Hans Rudi Feineis (Flugplatz Hettstadt), Ellen Roether (zertifizierte Bestäubungsimkerin),  Jochen Diener (Allianzmanager Waldsassengau) und  Markus Lüske (Flugplatz Hettstadt).
Foto: Walter Schömig | Im Bild (von links) Andrea Rothenbucher (Bürgermeisterin Hettstadt),  Karl-Heinz Hupp (Gärtnerei Hupp Höchberg),  Alfred Weigand (Naturschutzbeauftragter Flugplatz Hettstadt), Helmut Schantz (Flugplatz ...

Die Tage werden wieder länger und wärmer. Die ersten Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind neben anderen Insekten vereinzelt auf ihren ersten Flügen zu beobachten. Leider geht seit einigen Jahren mengen- und artenmäßig die Anzahl von Insekten zurück. Um dem entgegen zu wirken und einen kleinen Beitrag für die Umwelt und Artenvielfalt zu leisten, bietet seit dem 1. Märzwochenende die Fluggruppe Hermann Köhl (FHK) auf ihrem Flugplatzgelände in zwei "Hotels" Wildbienen ein neues Zuhause.

Beim Projekt „Struktur- und Landschaftselemente FlurNatur“, dessen Ziel es ist, Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität zu unterstützen, hat die Fluggruppe Hermann Köhl, in Zusammenarbeit mit der Allianz Waldsassengau, die Förderung des Projektes beantragt und vom Amt für ländliche Entwicklung eine Förderzusage erhalten.

Als erste Maßnahme wurden laut Pressemitteilung der Fluggruppe Hermann Köhl zwei ImmA-Wildbienenhotels aufgestellt und von der zertifizierten Bestäubungsimkerin und Mauerbienenzüchterin Ellen Roether aus Hettstadt mit einigen hundert Kokons bestückt. Eines steht auf dem Parkplatz direkt am Flugplatz.

In der Mitte dieses Wildbienenhotels befindet sich ein Fach mit verschiedenen laminierten Infoblättern über die Insekten. Dieses Fach ist zu jeder Zeit für Interessierte zugänglich. Keine Angst, Wildbienen sind nützliche und friedliche Insekten, sie stechen nicht. Die Organisatoren bitten, die Infotafeln nicht mit nach Hause zu nehmen, sondern diese für andere Interessierte zurück zu legen.

Um den Insekten ausreichend Nahrung zu bieten wird in einem nächsten Schritt ein Teil der fliegerisch nicht genutzten Rasenflächen in Blühwiesen umgewandelt. Zusätzlich wurden 120 bienenfreundliche Sträucher auf dem Flugplatz zur Heckenverdichtung angepflanzt. Diese Maßnahmen werden mit Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.

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