Hausen

Platz für acht Pferde und 20 Alpakas

Auf einem Grundstück im Außenbereich am "Erbshausener Bach" will ein Grundstückseigentümer einen Offenstall für Pferde und Alpakas errichten. Das Gelände (Bildmitte) ist vom Gemeindeteil Hausener Erbshausen (hinten) nicht einsehbar.
Foto: Irene Konrad | Auf einem Grundstück im Außenbereich am "Erbshausener Bach" will ein Grundstückseigentümer einen Offenstall für Pferde und Alpakas errichten.

Um Baugenehmigungen ging es unter anderem im Hausener Gemeinderat. Auf bisherigen Stellplätzen des Autohofs 24 bei der Autobahnausfahrt "Gramschatzer Wald" an der A 7 werden weitere Elektroladeplätze gebaut sowie bestehende Ladesäulen umgerüstet. Antragsteller zur Errichtung der neuen Ladestationen ist die Allegro GmbH in Berlin.

Laut eigener Angabe bietet Allegro "Technologien und Ladelösungen, mit denen E-Mobilität europaweit im Alltag für jeden Menschen einfach nutzbar und komfortabel wird". Der Gemeinderat Hausen stimmte der Auf- und Umrüstung der Ladesäulen einstimmig zu.

Ebenfalls einstimmig war das Ja zur Errichtung eines Offenstalls für acht Pferde und 20 Alpakas mit Heulager. Antragsteller Leo Schneider erläuterte den Ratsmitgliedern sein Bauvorhaben im Außenbereich des Gemeindeteils Erbshausen. Die Halle ist vom Ort nicht einsehbar und wird gut 500 Quadratmeter groß. Sie hat ein abgerundetes Dach und enthält eine geschlossene Betonpfanne zum Vorlagern von Mist.

Bauherr plant behindertengerechte Toilettenanlage

Das Gebäude muss im Sinne des Hochwasserschutzes mindestens 20 Meter entfernt vom "Erbshausener Bach" und damit von einem "öffentlichen Gewässer" gebaut werden. Gleichzeitig mit dem Stall will der Bauherr eine Zisterne zum Sammeln von Regenwasser und eine behindertengerechte Toilettenanlage mit 40 qm bauen. Für das Abwasser werden mit der Gemeinde Sondervereinbarungen geschlossen.

Ebenfalls im Ortsteil Erbshausen hat ein Bürger auf seinem Grundstück die Errichtung eines bedachten Freisitzes mit Kamin beantragt. Die Baugrenzen werden dabei überschritten. Dennoch stimmte der Gemeinderat dem Bauantrag einschließlich der beantragten Befreiungen zu. Genehmigungsbehörde ist das Landratsamt.

Ein Bauvorhaben in der Straße "Am Wasserhaus" im Gemeindeteil Hausen, dem bereits vor Wochen zugestimmt wurde, wurde im Gemeinderat erneut besprochen. Die Entscheidung zur Schaffung von Baurecht konnte noch nicht gefällt werden, weil das Ratsgremium bestimmte Punkte zunächst im nichtöffentlichen Teil besprechen wollte. Bisher war die Gemeinde davon ausgegangen, dass das Grundstück bebaubar ist. Sie hatte anteilige Straßenausbaubeträge und Gebühren für die Wasser- und Abwasserversorgung erhoben.

Das Landratsamt als Genehmigungsbehörde urteilte im Sinne des Baurechts anders. Es empfahl der Gemeinde Hausen, für den südlichen Teil des jetzigen Grundstücks eine "Einbeziehungssatzung zur Schaffung von Baurecht" zu erlassen.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Würzburg und erhalten Sie dreimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Themen & Autoren
Hausen
Irene Konrad
Abwasser
Bauanträge
Baugenehmigungen
Bauherren
Bauprojekte
Baurecht
E-Fahrzeuge und E-Mobilität
Hochwasserschutz
Ortsteil
Stadträte und Gemeinderäte
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!