Würzburg

Plötzlich Bürgermeisterin: Wie Judith Jörg sich und ihr Amt sieht

Aus der zweiten Reihe weit nach oben: Würzburgs dritte Bürgermeisterin Judith Jörg (CSU) über Politik und Familie, über ein schwieriges Jahr und ihr neues Gefühl von Glück.
Seit Mai als hauptamtliche Bürgermeisterin im Amt: Judith Jörg in ihrem Büro im Würzburger Rathaus.
Seit Mai als hauptamtliche Bürgermeisterin im Amt: Judith Jörg in ihrem Büro im Würzburger Rathaus. Foto: Daniel Peter
Sie ist die neue Frau an der Stadtspitze und nach OB Pia Beckmann die zweite hauptamtliche Bürgermeisterin überhaupt in der Würzburger Geschichte: Judith Jörg. Wie tickt die 44-Jährige?Frage: Dass Sie heute im Rathaus ein Büro als dritte Bürgermeisterin haben, war auch nach der Wahl vom 15. März nicht ohne weiteres absehbar. Kneifen Sie sich noch ab und zu, wenn Sie daran denken, dass Sie jetzt einen wichtigen Job in der Stadt haben?Judith Jörg: Man braucht schon eine Weile, ehe man das realisiert. Für mich kam das auch ziemlich überraschend. Die CSU hatte die Hauptamtlichkeit der Bürgermeister nicht angestrebt.