Würzburg

Politischer Nachwuchs arbeitet zusammen

Politische Jugendorganisationen treffen sich das erste Mal in großer Runde: (vin links) Paulina Vogel (GJ), Florian Leiner (GJ), Tobias Dutta (JuLis), Leonie Gugler (GJ), Frederik Hellert (Jusos), Abdu Bilican (Jusos), Constantin Klausmann (JuLis), Gabriel Tollkühn (Jusos), Julian Heim (JU), Verena Wagner (JU), Florian Kuhl (JuLis)
Foto: Thorsten Reppert (Jusos) | Politische Jugendorganisationen treffen sich das erste Mal in großer Runde: (vin links) Paulina Vogel (GJ), Florian Leiner (GJ), Tobias Dutta (JuLis), Leonie Gugler (GJ), Frederik Hellert (Jusos), Abdu Bilican ...

Vertreter der im Landkreis Würzburg aktiven politischen Jugendorganisationen haben sich im SPD-Zentrum in der Semmelstraße zu einem ersten Treffen zusammengefunden. Der politische Nachwuchs von Jusos, Junger Union, Grüner Jugend und Jungen Liberalen möchte den bereits 2010 gegründeten „Ring politischer Jugend“ im Landkreis Würzburg (RpJ) wiederbeleben, um so ein pluralistisches Forum der Jugendorganisationen ins Leben rufen.

„Zum ersten Mal seit Jahren haben wir es geschafft, dass sich alle Jugendorganisationen aus dem Landkreis an einen Tisch setzen, um darüber zu diskutieren, wie wir die Beteiligung von jungen Menschen in unserer Demokratie stärken können“, so der gastgebende Juso-Vorsitzende Abdu Bilican in einer Pressemitteilung.

Der politische Nachwuchs im Landkreis hat jetzt einen Fahrplan für das restliche Jahr erarbeitet. Hauptziel sei es zunächst, funktionierende Strukturen zu schaffen und die Frage der Finanzierung des RpJ zu klären. „Wir wollen in Zukunft stark mit dem Kreistag und dem Landrat zusammenarbeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Außerdem werden wir besonders viel Wert auf die Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring legen“, so der Vorsitzende der Jungen Union Würzburg-Land Julian Heim.

Der „Ring politischer Jugend“ soll nach der Vorstellung der Jugendorganisationen vor allem demokratische Werte vermitteln und Debattenkultur stärken. Dabei möchte man trotz unterschiedlicher politischer Ausrichtung an einem Strang ziehen. „Eines der wichtigsten Grundpfeiler unserer Demokratie sind die Bürgerinnen und Bürgern, die sie gestalten. Gemeinsam möchten wir für gesellschaftliches und politisches Engagement werben und bereits vorhandene Strukturen fördern“, so die Vertreterin der Grünen Jugend Leonie Gugler. So plant der RpJ in Zukunft auch an Schulen politische Bildungsarbeit zu betreiben und beispielsweise bei den anstehenden Landtagswahlen zur Wahl aufzurufen. Zusätzlich soll der RpJ für die Jugendorganisationen finanzielle Mittel für Seminare oder Veranstaltungen zur Verfügung stellen können.

Zuspruch erhält dieses Konzept auch von der Vorsitzenden der JuLis Würzburg Marie Dyckers: „Wie bereits mehrere RpJ in Bayern gezeigt haben, können durch diese Mittel überparteiliche Veranstaltungen zu Themen ermöglicht werden, die unsere junge Generation besonders betreffen.“ Bei der Mittelgewährung habe man eine Finanzordnung erstellt, die klare Kriterien an solche Veranstaltungen stellt, sodass die Überparteilichkeit zu jederzeit gewährt bleibe.

Junge Menschen seien nach der Meinung der vier Jugendorganisationen alles andere als unpolitisch. Es fehle ihnen nur an einer geeigneten Stelle, an die sie sich wenden könnten. Mit der Wiederbelebung des RpJ im Landkreis Würzburg sei hierfür der erste Schritt getan.

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