Würzburg / Schweinfurt

Polizei Unterfranken: Weniger Kriminalität während Corona-Krise

Diebstähle, Einbrüche und Körperverletzungen: Die Polizei hat zuletzt deutlich weniger Straftaten festgestellt. Ein großes Fragezeichen gibt es jedoch bei häuslicher Gewalt.
Die Kriminalitäts-Bilanz 2019 in Unterfranken stellten Polizeipräsident Gerhard Kallert und Kriminaldirektor Holger Baumbach in der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vor.
Die Kriminalitäts-Bilanz 2019 in Unterfranken stellten Polizeipräsident Gerhard Kallert und Kriminaldirektor Holger Baumbach in der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vor. Foto: Thomas Obermeier
Offenbar gab es in den vergangenen Monaten weniger Straftaten in Unterfranken als im selben Zeitraum der Vorjahre. Das teilte die Polizei bei ihrer jährlichen Pressekonferenz zur Sicherheitsbilanz am Freitag in Würzburg mit. In vielen Deliktbereichen seien die Zahlen spürbar zurückgegangen, berichtete Kriminaldirektor Holger Baumbach. Dabei handele es sich allerdings noch nicht um "harte Zahlen", sondern um erste Tendenzen. Die Gründe für die gesunkene Kriminalität sieht Baumbach in der Corona-Krise.So sei beispielsweise die Zahl der Diebstähle zurückgegangen, weil Läden eben geschlossen hatten.
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