Würzburg

Preise an der FHWS für angehende Architekten

Oben (von links): Leonie Friedrich, Melanie Wiecek, Huizhi Zhu, Sofie Widder, Taina Kübler, Melina Krach, Emily Damm, Christian Rödl; unten (von links): Dr. Adolf Bauer, Melanie Keller, Hilmar Hofmann, Wolfgang Heck, Prof. Heinz-Wilhelm Volz, Prof. Christian Baumgart, Prof. Wolfgang Fischer
Oben (von links): Leonie Friedrich, Melanie Wiecek, Huizhi Zhu, Sofie Widder, Taina Kübler, Melina Krach, Emily Damm, Christian Rödl; unten (von links): Dr. Adolf Bauer, Melanie Keller, Hilmar Hofmann, Wolfgang Heck, Prof. Heinz-Wilhelm Volz, Prof. Christian Baumgart, Prof. Wolfgang Fischer Foto: KRONPRINZ-RUPPRECHT- VON-BAYERN-STIFTUNG

Im kleinen, aber feierlichen Rahmen wurden die Preisträger für eine Semesterarbeit des 2. Fachsemester im Studiengang Architektur, Baukonstruktion II im Sommersemester 2020 der FH Würzburg, ausgezeichnet. Die vier besten Arbeiten erhielten einen Geldpreis, "um damit den außerordentlichen Einsatz der Studentinnen für Ihre Planungsleistungen zu würdigen", so die Stiftung in einer Pressemitteilung.

Unter der Federführung von Prof. Wolfgang Fischer und den Lehrbeauftragten Herrn Prof. Christian Baumgart und Herrn Christian Rödl waren die Studenten damit beauftragt sich mit einer bevorstehenden Modernisierung eines Wohnhauses der Stiftung zu beschäftigen. Das Wohngebäude in der Matterstockstraße im Stadtteil Grombühl bildet zusammen mit dem Haus der Baugenossenschaft für Eisenbahner Würzburg ein U-förmiges Anwesen, womit die Lösungen auch spiegelbildlich für dieses Haus anwendbar sind.

Das Projekt stand unter dem Motto ON TOP - Ein neues Dach zum Wohnen.

Neben der Verbesserung der Wohnverhältnisse für die Bewohner und die Verminderung der Co2-Emission des Gebäudes durch die Nutzung erneuerbarer Energien sowie die Dämmung des Hauses sollte ein weiteres Potential berücksichtigt werden. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnungen, muss das Angebot an Wohnungen ausgebaut werden. Ein Lösungsweg hierzu zeigt sich im Ausbau vorhandener, ungenutzter Dachflächen, was auch sinnvoll im Hinblick darauf ist, weitere Flächenversiegelungen zu vermeiden.

Die Aufgabe der Studenten im Sommersemester bestand darin, in den Dachräumen ein zeitgemäßes und barrierefreies Wohnen zu ermöglichen und hierfür Lösungen für das Wohnhaus zu finden.

Insgesamt 28 Lösungsansätze wurden ausgearbeitet und in einer Präsentation den Lehrbeauftragten und Eigentümern vorgestellt. Und viele der Arbeiten konnten überzeugende Lösungen für diese anspruchsvolle Aufgabenstellung bieten.

„Uns hat die Vielfalt der möglichen Lösungen aber auch die Güte der Arbeiten sehr positiv überrascht und wir können uns durchaus vorstellen, aufgezeigte Lösungsansätze für den Dachausbau in die Realität umzusetzen“ so der Vorstand der Stiftung, Wolfgang Heck.

So viel Engagement musste belohnt werden. Bei einem „Preisgericht“ wurden die 14 überzeugendsten Arbeiten für die Preisverleihung ausgewählt und man hat sich für vier auszeichnungswürdige Projektarbeiten entschieden.

„In Anbetracht der Tatsache, dass die teilnehmenden Studenten erst im 2. Semester des Architekturstudiums stecken und die Widrigkeiten der Covid-19 Pandemie ebenfalls in Kauf nehmen mussten, eine sehr beachtliche Leistung“, wie alle Juroren des „Preisgerichts“ anmerkten.   

Neben dem 1. Preis der mit 500 Euro dotiert ist gab es einen 2. Preis mit 400 Euro und zwei 3. Preise mit jeweils 300 Euro.

Der Siegerentwurf und somit der 1. Preis ging an Melanie Wiecek und Leonie Friedrich, den 2. Preis erhielt Emily Damm und über je einen 3. Preis freuten sich Melina Krach, Taina Kübler, Huizhi Zhu und Sofie Widder.

Dr. Adolf Bauer als Stiftungsratsvorsitzender und Mitglied der Jury meinte: „Ich freue mich immer wieder, diese hervorragenden und für die beteiligten Unternehmen nutzbringenden Arbeiten bewerten zu dürfen. Sie zeigen auch die gute Vernetzung der Fachhochschule mit der Wirtschaft“.

An die Studenten und Studentinnen, die an dem Planungswettbewerb teilgenommen haben, richtete der Stiftungsvorstand Herr Prof. Baumgart ein herzliches Dankeschön dafür, dass sie sich „der durchaus kniffligen Aufgabe gestellt“, interessante Ideen entwickelt und „viel Zeit und Hirnschmalz investiert“ hatten.

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