Würzburg

Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann beruft Kreisvorsitzende der Kriegsgräberfürsorge

Stellvertretend nahm der Bezirksvorsitzende der unterfränkischen Landrätinnen und Landräte, Landrat Thomas Habermann (Rhön-Grabfeld) die Urkunde von Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann (links) entgegen.
Foto: Marlene Rathgeber, Regierung von Unterfranken | Stellvertretend nahm der Bezirksvorsitzende der unterfränkischen Landrätinnen und Landräte, Landrat Thomas Habermann (Rhön-Grabfeld) die Urkunde von Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann (links) entgegen.

Der Bezirksvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann, hat bei der Landräte-Dienstbesprechung die unterfränkischen Landräte als Kreisvorsitzende der Kriegsgräberfürsorge berufen beziehungsweise im Ehrenamt bestätigt. Dies berichtet Regierung von Unterfranken in einer Pressemitteilung.

Stellvertretend für seine Kollegen nahm demnach Landrat Thomas Habermann (Rhön-Grabfeld) die Urkunde entgegen. Neu berufen als Kreisvorsitzende wurden Landrätin Sabine Sitter (in Abwesenheit/Main-Spessart), Dr. Alexander Legler (Landkreis Aschaffenburg) und Thomas Eberth (Landkreis Würzburg).

Die Berufung der Kreisvorsitzenden erfolgt gemäß der Geschäftsordnung durch den Bezirksvorsitzenden. Mit diesem Schritt sind die Landräte wie auch die Oberbürgermeister von Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg zugleich Mitglieder des erweiterten Bezirksvorstands und übernehmen die „Schirmherrschaft“ für den Volksbund in den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Kriegsgräberfürsorge hat in Unterfranken mehr als 2200 Mitglieder.

Der Volksbund trägt als Verein die Verantwortung für die deutschen Soldatenfriedhöfe an den Schauplätzen des Ersten und Zweiten Weltkrieges im Ausland. Seit den 1950er Jahren hat er 832 Kriegsgräberstätten übernommen und erhalten beziehungsweise neu angelegt. Diese Aufgabe erfüllt der Volksbund im Auftrag des Bundes und erstreckt sich auf 46 Länder. 2,8 Millionen Kriegstote ruhen auf den Kriegsgräberstätten – 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden in Ost- und Südosteuropa immer noch Kriegstote geborgen und auf Kriegsgräberstätten umgebettet. Begleitet wird diese Arbeit durch eine umfangreiche Bildungs- und Begegnungsarbeit mit dem Anspruch, über die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft zu informieren, die Aussöhnung und Völkerverständigung zu fördern. Die Pflege der Erinnerungskultur findet ihren sichtbarsten Ausdruck im Volkstrauertag.

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