WÜRZBURG

Riesen-Seifenblasen beim Kinderfest am Alten Hafen

Ferienspaß am Alten Hafen: Die riesigen Seifenblasen von Künstler Klaus Mayr kamen bei den Kleinen richtig gut an.
Foto: Beate Spinrath | Ferienspaß am Alten Hafen: Die riesigen Seifenblasen von Künstler Klaus Mayr kamen bei den Kleinen richtig gut an.

Wenn Kinder im Polizeibus herumtollen dürfen, sich kleine Künstler vor dem Kulturspeicher verwirklichen und Breakdancer Groß und Klein in größter Hitze zum Tanzen bewegen, dann ist Kinderfest am Alten Hafen.

Bereits zum zehnten Mal konnten sich Kinder am letzten Sonntag der Sommerferien noch einmal so richtig austoben. An fast 30 Ständen und einer Bühne wurde gemalt, gerutscht und gebaut. „Die Leute haben diesen Tag schon im Kopf und kommen immer wieder.

Die Vorbereitungen sind zwar jedes Mal anstrengend, aber wenn dann die Kinder lachen wissen wir, dass es sich gelohnt hat“, so Organisatorin Nicola Schneider vom Cinemaxx. Und sehr froh ist sie auch, dass wieder viele Freiwillige mithalfen, denn Geld bekommt für sein Angebot keiner. Sofort belagert waren die Kettcars der Jugendverkehrsschule. Der Parcours wurde von den Verkehrserziehern Georg Rathß und Elmar Heinrich aufgebaut: „Wir sind seit vier Jahren dabei und weil wir Ampeln mitgebracht haben ist neben dem Spaß auch ein bisschen Verkehrserziehung dabei.“

Abkühlung bei Bootsfahrt

Ein weiteres Highlight war die Bootsfahrt auf dem Main mit der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), denn dort wurden die Besucher durch ein paar Wasserspritzer wenigstens ein bisschen abgekühlt.

„Das Wetter meint es fast zu gut“, sagte Oberbürgermeister Georg Rosenthal zur Eröffnung des Kinderfestes. Da kam das kühle Nass gerade recht, die Warteliste war lang. „Wir kriegen nur sieben Leute pro Fahrt ins Boot, doch wer heute nicht mitkommt kann es bei unserem DLRG-Fest am 24. September in der Seilerstraße wieder probieren“, versprach DLRG-Schatzmeisterin Ute Ebert.

Nebenan kamen die Kinder dank des Bergbundes Würzburg hoch hinaus – gut festgezurrt und mit Helm wurden sie an einem Seil in die Luft gehoben. „Das war toll, nicht ganz wie fliegen, aber wie schweben“, zog der achtjährige Niklas danach Bilanz. Der Bus der Bereitschaftspolizei wurde von den Kleinen gestürmt, „sie dürfen heute fast alles, außer fahren“, so Dominik Blattert, der die Aktion betreute.

Von Stramu gekommen war der Jongleur Klaus Mayr. Er fabrizierte riesige Seifenblasen, jonglierte mit Bällen und Hüten und brachte die Zuschauer zum Staunen, indem er sich durch einen Tennisschläger ohne Netz quetschte.

So richtig ins Schwitzen kamen die Besucher dank Thomas Bagdas und Sebastian Schick von der Würzburger Breakdance-Gruppe Blickfunk. Seit 2007 sind sie regelmäßig auf dem Kinderfest vertreten. „Wir waren als Animateure im Ausland, geben selbst Tanzunterricht und haben einfach einen Draht zu Kids“, so der 24-jährige Schick, der nicht nur seine eigenen Künste präsentierte, sondern auch zum Mitmachen aufforderte. „Music Mister DJ“, war das Kommando, dass die Kinder schnell lernten und schon waren alle damit beschäftigt, an der richtigen Stelle zu winken, sich zu drehen oder zu rufen.

Erlös für guten Zweck

Nach einer Erfrischung mit Bratwurst oder Kuchen konnten sich die Kleinen auf Rutschen, bei Gewinnspielen oder auf der Hüpfburg amüsieren, Computerspiele testen oder sich am Stand des Kulturspeichers mit Wasserfarben austoben. Der Erlös des Festes wird wieder einem guten Zweck zukommen, welcher das sein wird, wird noch entschieden.

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