Rimpar

Rimparer Synagoge: Warum ihr Erhalt gerade jetzt so wichtig ist

Das bedeutende Bauwerk ist seit langem nicht mehr zugänglich. Eine Denkmalschutzexpertin findet: Wenn Antisemitismus wieder spürbar wird, muss Stellung bezogen werden.
Das Wiedersichtbarmachen des einst blühenden jüdischen Landjudentums ist vielen ein Anliegen. Auch der Grünen-Landtagsabgeordneten und Expertin für den Denkmalschutz Sabine Weigand, die den Ort besuchte.
Foto: Christian Ammon | Das Wiedersichtbarmachen des einst blühenden jüdischen Landjudentums ist vielen ein Anliegen. Auch der Grünen-Landtagsabgeordneten und Expertin für den Denkmalschutz Sabine Weigand, die den Ort besuchte.

Die Rimparer Synagoge ist ein herausragendes Zeugnis für das einst blühende fränkische Landjudentum. Von den Nationalsozialisten geschändet, ist sie seit Jahren ungenutzt, unzugänglich und vom Verfall bedroht. Das "Wiedersichtbarmachen" ist ein Anliegen der Grünen-Landtagsabgeordneten und Expertin für den Denkmalschutz Sabine Weigand, wie sie bei einem Besuch in Rimpar herausstellte: In einer Zeit, in der der Antisemitismus wieder seine "Fratze" zeige, gelte es "Stellung zu beziehen" und die "positiven Seiten des Zusammenlebens" herauszustellen.

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