Würzburg

Rudergemeinschaft Olympos formuliert Satzungsänderung

Bernd Fleischmann von der der Rudergemeinschaft Olympos Würzburg (ROW) am Rednerpult beim Deutschen Rudertag.
Foto: Detlev Seyb | Bernd Fleischmann von der der Rudergemeinschaft Olympos Würzburg (ROW) am Rednerpult beim Deutschen Rudertag.

Der Deutsche Rudertag im westfälischen Münster war von kontroversen Diskussionen geprägt, die sich vor allem um den Leistungssport drehten. Der alle zwei Jahre stattfindende Rudertag ist etwas ganz besonderes in der deutschen Sportlandschaft. Alle wichtigen Entscheidungen werden in einem Plenum von Vereinsvertretern der rund 400 im Deutschen Ruderverband (DRV) organisierten Vereine getroffen – ein Maximum an direkter Demokratie. Der dreiköpfige Vorstand setzt, zusammen mit dem Präsidium, die gefassten Beschlüsse in den folgenden zwei Jahren um, heißt es in einer Pressemitteilung. An der Spitze des Verbandes steht seit 2008 der Schweinfurter Siegfried Kaidel, der ankündigte nur noch für die kommende Wahlperiode bis 2020 zu kandidieren. Ohne Gegenkandidaten wurde er mit einer Zustimmungquote von 66 Prozent im Amt bestätigt.

Aus Würzburger Sicht war interessant, dass ein Antrag der Rudergemeinschaft Olympos Würzburg (ROW) zur Satzungsänderung mit großer Mehrheit angenommen wurde. In Absprache mit dem Präsidenten des Akademischen Ruderclubs Würzburg (ARCW) , Andreas Holz, hatte Bernd Fleischmann von der ROW einen Antrag formuliert, die Mediation als Mittel zur Streitschlichtung in die Satzung aufzunehmen. Thema auf dem Rudertag war leider auch der Würzburger Ruderverein (WRVB) mit seiner 2017 ausgelösten Polizeiaktion zur Beschlagnahmung eines Bootes für behinderte Sportler.

Bei dem am Rande des Rudertages verliehenen DRV Vereinspreis erreichte der ARCW den 8. Platz. Präsident Holz war damit nicht ganz zufrieden: „Der Fokus beim diesjährigen Wettbewerb lag auf Mitgliedergewinnung. Da haben wir uns mit einem Mitgliederzuwachs von ca. 200 auf über 700 Mitgliedern in den letzten 10 Jahren schon etwas mehr erhofft.“

Da wird der Platz an der Würzburger Rudermeile, den man sich noch mit dem Bootshaus der Würzburger Universität teilt, schon manchmal knapp. Trotzdem hat man der ROW für ihre rund ein Dutzend Boote seit 2015 noch zusätzlich Fläche eingeräumt.

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