's Käuzle: Warum Eulen gute Beifahrer abgeben

Tiere im Auto zu transportieren, ist ziemlich kompliziert. Bei Hunden vielleicht nicht so sehr. Bei Kängurus und Osterhasen aber ganz bestimmt.
's Käuzle: Warum Eulen gute Beifahrer abgeben
Foto: Käuzle

Für alle, die kurzfristig vielleicht noch einen trampenden Osterhasen im Auto mitnehmen wollen: Beim Transport von Tieren ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Das musste auch ein Mann erleben, der auf der A3 ins Visier der Polizei geriet. Die Anwesenheit verschiedener tierischer Insassen hatte die Fahrt für den Fahrzeuglenker offenbar nicht einfacher gemacht. Mit einem Känguru, zwei westsibirischen Eulen, sechs Nonnengänsen und zehn Enten war der Mann auf der Autobahn unterwegs gewesen, und zwar grenzüberschreitend von Belgien und den Niederlanden kommend.

So geht das natürlich nicht. Mal abgesehen davon, dass tierische Mitfahrer gültige Impfbescheinigungen mit sich führen müssen (oder vielmehr ihr Besitzer), kann man eine Eule natürlich nicht einfach neben sich auf dem Beifahrersitz Platz nehmen lassen. Obwohl die Vorstellung natürlich einen gewissen Reiz hat. Vor allem für Autofahrer, die nachts nicht gut sehen. Von der Eule, bekanntermaßen eine ausgewiesene Expertin in Sachen Nachtsicht, könnte man sich bequem die Straßenschilder vorlesen oder vor unbeleuchteten Fahrradfahrern warnen lassen. Also eigentlich eine Top-Mitfahrerin, oder?

Tipps zum Eulen-Transport bei Harry Potter

Leider gilt aber die Eule nicht als Passagierin, sondern als Ladung. Und die muss laut Straßenverkehrsordnung so verstaut und gesichert werden, dass sie bei plötzlichen Vollbremsungen oder Ausweichmanövern nicht unkontrolliert im Wageninnern herumrutscht. Für Eulen gibt es da bereits Lösungen. Wer Einzelheiten erfahren möchte, kann bei Harry Potter nachlesen. Dort finden sich Tipps zum Eulen-Transport im Käfig sogar für Dampfzüge, fliegende Automobile und Hexenbesen.

Komplizierter wird es beim Känguru. Das lässt sich sicher nur unter Protest im Kindersitz festschnallen oder in die Hunde-Box packen. Kein Wunder, dass der arme Mann auf der A3 reichlich gefordert war bei so einem Mitfahrer. Den Osterhasen mitzunehmen, sollte trotzdem kein Problem darstellen. Der wird hauptsächlich Wert darauf legen, dass die bunten Eier sicher hinter dem Rücksitz verstaut sind und nicht auch noch ein Marder heimlich im Motorraum mitfährt. Das Thema Fisch- und Stinktiertransport behandeln wir dann zu gegebener Zeit. Jetzt erst einmal: Frohe Ostern!

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