Leinach

Sammeländerung von Bebauungsplänen

So wie durch die im Altortbereich geltende allgemeine Gestaltungssatzung soll in den Geltungsbreichen der bisher gültigen Bebauungspläne durch eine Sammeländerung künftig eine Baugestaltungssatzung lediglich noch die Dachgestaltung, Dachaufbauten und Einfriedungen an privaten Eigenheimen regeln.
Foto: Herbert Ehehalt | So wie durch die im Altortbereich geltende allgemeine Gestaltungssatzung soll in den Geltungsbreichen der bisher gültigen Bebauungspläne durch eine Sammeländerung künftig eine Baugestaltungssatzung lediglich noch die ...

Einheitliche Vorgaben für den überwiegenden Teil der bisher geltenden gemeindlichen Bebauungspläne sollen künftig in Leinach gelten. Hierzu verabschiedete der Gemeindeart in seiner jüngsten Sitzung eine Sammeländerung der bisher geltenden Bebauungspläne. Statt der zu unterschiedlichen Jahren in Kraft getretenen differenzierten Festsetzungen sollen die deutlich reduzierten Vorgaben zu baulichen Gestaltung zukünftig durch eine Baugestaltungssatzung geregelt werden. Den Beschluss hierzu sowie zur erforderlichen Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange fasste das Gremium jeweils einstimmig.

Innerhalb des Siedlungsbereiches der Gemeinde Leinach war die mögliche Bebauung außerhalb des Altortes bisher durch Bebauungspläne mit bisweilen unterschiedlichen Festsetzungen geregelt. Entsprechend der Entwicklung hatten die Bebauungspläne seit unterschiedlichen Jahren Gültigkeit. Hingegen gilt für den Altortbereich seit dessen Anerkennung als Sanierungsgebiet im Rahmen der Städtebauförderung seit fast zwei Jahrzehnten eine eigene, einheitliche Gestaltungssatzung.

Die nun vom Gemeinderat verabschiedete Sammeländerung der bisher geltenden Bebauungspläne Am Anger,  Am Floss,  Am Hirschtal,  An der Linde,  An der Maaß,  An der Steig,  Erweiterung Hinterm St. Peter,  Hinterm St. Peter,  Lengfelder 2,  Lengfelder,  Obere Steig,  Riedberg,  Untere Fein,  Unterer Steig und  Wartturmstraße soll durch eine Baugestaltungssatzung allgemein gültige, einheitliche Vorgaben mit sich bringen. Statt der bisher differenzierten Festsetzungen in Bebauungsplänen regelt die künftig anzuwendende Baugestaltungssatzung lediglich die Dachgestaltung, Dachaufbauten und Einfriedungen, erklärte Patrick Kirchheimer vom technischen Bauamt der Gemeinde.

"Den Willen zu einheitlichen baulichen Vorgaben hatte der Gemeinderat bereits im Jahr 2018 bekundet", bemerkte Bürgermeister Arno Mager (UBL) in der Erläuterung. Jedoch war bisher noch kein entsprechender Beschluss gefasst worden. Von der Sammeländerung ausgeschlossen sind nach Magers Aussage das als sogenanntes Wochenendgebiet bekannte Sondergebiet "Tal" und das Gewerbegebiet.

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