Würzburg

Schüler-Malwettbewerb zur Aktionswoche Schuldnerberatung

Robert Morfeld, Fachberater in der Schuldner- und Insolvenzberatung der Christophorus GmbH, steht mit allen Kollegen bereit.
Robert Morfeld, Fachberater in der Schuldner- und Insolvenzberatung der Christophorus GmbH, steht mit allen Kollegen bereit. Foto: Günther Purlein

Sie unterscheiden sich deutlich voneinander: Ein Kind aus einer armen Familie wohnt, isst, spielt und lernt ganz anders als ein Kind, das aus einer reichen Familie stammt. Was denkt das reiche Kind wohl über Kinder, die arm sind? Und wie würde ein armes Kind seine Situation selbst beschreiben? Das möchte die Christophorus-Gesellschaft gern wissen. Anlässlich der 21. "Aktionswoche Schuldnerberatung" startet die gemeinnützige Organisation ab Montag einen Malwettbewerb für Schüler.

Die bundesweite Aktionswoche macht laut Pressemitteilung der Christophorus-Gesellschaft heuer darauf aufmerksam, wie verhängnisvoll sich Armut auf Kinder auswirkt. Und sie zeigt auf, warum mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland arm ist. "Chancenlose Kinder? Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung!" lautet das Motto der Veranstaltung, die vom 25. bis 29. Mai stattfindet.

Die Kinder selbst sollen sich zu dem Thema äußern. So kam es zur Idee des Malwettbewerbs. Dessen Motto lautet: "So leben arme Kinder in Deutschland". Teilnehmen dürfen Schüler der 1. bis 7. Klasse aller Schularten in Stadt und Kreis Würzburg. Bis 10. Juli ist Zeit, ein Bild zu malen. Die besten Bilder werden prämiert.

Dass Kinder, die in einer armen Familie auf die Welt kommen, nur schlechte Chancen haben, ihrerseits der Armut zu entrinnen, davon weiß Robert Morfeld, Schuldnerberater bei der Christophorus-Gesellschaft, zu berichten. "Wir beobachten in letzter Zeit vermehrt, dass nun die Kinder von Menschen, die wir vor mehreren Jahren beraten haben, mit ähnlichen Problemen wie ihre Eltern zu uns kommen", sagt der Sozialpädagoge. Dass arme Kinder vielfach benachteiligt werden, daran ist laut Morfeld nicht zu zweifeln.

Konkrete Unterstützung der Betroffenen, Aufklärungsarbeit, Gesetzesänderungen und Sensibilisierung der Bevölkerung müssen für Robert Morfeld Hand in Hand gehen, um Kinderarmut zu bekämpfen. Dass es so viele arme Kinder gibt, sei den meisten Menschen, die von der Problematik nicht berührt sind, nicht bewusst.

Für den Malwettbewerb wurde von der Christophorus-Gesellschaft eine eigene Mailadresse eingerichtet: malwettbewerb@christophorus.de.

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